Bedarf an außerordentlichen Zivildienern kann im Mai mit Freiwilligen gedeckt werden

Für den Monat Mai hat die Zivildienstserviceagentur rund 2.500 neue freiwillige Meldungen erhalten. Aufgrund dieser kann der zusätzliche Bedarf vollständig gedeckt werden – es wird keine weiteren verpflichtenden Verlängerungen auslaufender Zivildiener geben.

„Es haben sich für Mai so viele Freiwillige für den Zivildienst gemeldet, dass wir den Bedarf ohne neue Verlängerungen bestehender Zivildiener decken können“, freut sich Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger über die positiven Zahlen und das große Engagement der jungen Männer.

All jene, die sich für Mai freiwillig gemeldet haben, werden aktuell von der Zivildienstserviceagentur informiert und erhalten ihr Bescheide. In Summe sind so im Mai rund 4.500 außerordentliche Zivildiener im Einsatz.

Der Großteil wird im Gesundheitsbereich eingesetzt

Rund 65 % der außerordentlichen Zivildiener sind in Krankenhäusern, der Pflege und im Rettungsdienst tätig. Dort helfen sie, Engpässe zu vermeiden, wie Köstinger betont: „Eine dramatische Entwicklung – wie in Italien oder Spanien – konnte bisher erfolgreich verhindert werden. Doch die Herausforderung für den Gesundheits-, Pflege, Betreuungsbereich ist nach wie vor groß. Daher brauchen wir weiterhin den außerordentlichen Zivildienst!“

Auch Michael Opriesnig, Generalsekretär des Roten Kreuzes, zeigt sich mit der aktuellen Entwicklung äußerst zufrieden: „Wir haben allein mit den freiwilligen außerordentlichen Zivildienern binnen kürzester Zeit rund 2.000 zusätzliche Helfer in unser Gesundheits- und Sozialsystem bringen können. Damit sind wir gut vorbereitet. Und im Mai kommt weitere Unterstützung.“

Dank an alle, die sich engagieren

„Der außerordentliche Zivildienst hat sich bewährt. Die Österreicherinnen und Österreicher können sich auf unsere Zivildiener verlassen. Danke an alle Zivildiener, die zur Bewältigung der Coronakrise ihren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.“

Veröffentlicht am 22.04.2020