Abwasseremissionsverordnung Chlor-Alkali-Elektrolyse

Gemäß Allgemeiner Abwasseremissionsverordnung (AAEV) ist für die Einleitung von Abwasser aus der Chlor-Alkali-Elektrolyse eine eigene Sparten-Abwasseremissionsverordnung vorgesehen.

Mit Verordnung BGBl. Nr. 672/1996 wurden Emissionsbegrenzungen nach dem Stand der Technik für Einleitungen von Abwasser aus der Chlor-Alkali-Elektrolyse definiert.

Die mit BGBl. II Nr. 59/2017 veröffentlichte Änderung der Abwasseremissionsverordnung Chlor-Alkali-Elektrolyse verfolgt das Ziel der Umsetzung der mit Durchführungsbeschluss der Kommission ergangenen BVT-Schlussfolgerungen. Grundlage dafür ist die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (im Folgenden: IE-Richtlinie). Die Novelle, BGBl. II Nr. 59/2017, ist am 14. März 2017 in Kraft getreten.

Die Methodenvorschriften dieser Verordnung wurden gemeinsam mit den Methodenvorschriften anderer zahlreicher Verordnungen in der Methodenverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 129/2019 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 133/2019, zusammengefasst.

Veröffentlicht am 26.06.2019, Wasserlegistik und Wasserökonomie (Abteilung I/5)