Kinder der Volksschule St. Pölten – Harland besuchen den Pegel Windpassing an der Traisen.

Die Arbeit der Hydrographie Österreichs wurde den Kindern einer Volksschule aus Niederösterreich näher gebracht. Mit großem Interesse konnten selbst Messungen vorgenommen und in das Pegelbuch eingetragen werden.

Ungewohnten Besuch erhielt die Hydrographische Messstelle Windpassing an der Traisen am 22. Juni 2017. Das Lehrpersonal und 34 Kinder der 3. und 4. Klasse der Volksschule St. Pölten - Harland versammelten sich an der hydrographischen Messstelle Windpassing und informierten sich vor Ort, über die Arbeit der Hydrographie in Österreich. Die vielen Fragen der interessierten, jungen Pegelbeobachterinnen und Beobachter wurden vom fachkundigen Personal der Hydrographie Niederösterreich und des BMNT beantwortet.

Mit großer Aufmerksamkeit hörten die Kinder, dass es diese Messstelle seit fast 100 Jahren gibt und seither wertvolle Daten für die Wasserwirtschaft liefert. Mit Staunen wurden eine Watmessung mit dem Messflügel und eine Messung mit der Messseilbahn verfolgt. Bilder von den Hochwasserereignissen 1997 und 2014 zeigen, dass bei Hochwasser der Wasserspiegel bis zum Pegelhaus reicht.

Die Kinder konnten auch selbst Messungen durchführen. Was sie mit großer Begeisterung taten. Auf Anweisung des Pegelbeobachters Herrn Adolf Hinterreiter, wurde die Pegellatte abgelesen und mit den Datensammleraufzeichnungen verglichen. Die Wassertemperatur konnte mit dem Schöpfthermometer von der Pegelstiege aus gemessen und der Messwert in das Pegelbuch geschrieben werden.

Nach so viel Arbeit gab es natürlich auch eine Pause mit Jause. Zum Abschluss gab es für das zukünftige Pegelpersonal ein Eis.

Dem Lehrpersonal der Volkschule und den Kollegen des Hydrographischen Dienstes in Niederösterreich – DI Franz Higer, Wolfgang Fasching und Walter Wegbauer – ein herzliches Dankeschön für die Begleitung und Betreuung des überaus gelungenen Pegelbesuchs.

Veröffentlicht am 01.02.2018, Wasserhaushalt (Abteilung I/4)