Wir bringen die Störe zurück in die Donau

Früher gab es mehrere Störarten in der österreichischen Donau, die zum Teil mehrere Meter lang wurden. Durch Überfischung und Unterbrechung der Wanderrouten sind fast alle dieser vom Meer flussaufwärts wandernden Fischarten in der Oberen Donau ausgestorben, nur der Sterlet ist noch vereinzelt zu finden, da er dauerhaft im Fluss lebt. Sein Bestand ist jedoch stark bedroht.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus unterstützt daher gemeinsam mit anderen Sponsoren ein LIFE-Projekt welches zum Ziel hat, den Wildbestand des Sterlets zu stärken und wieder gesunde, selbsterhaltende Populationen in verschiedenen Donauabschnitten zu etablieren. Zu diesem Zweck wurde eine Aufzuchtstation auf der Donauinsel in Wien errichtet und jedes Jahr werden Jungfische in die Donau ausgewildert – im Jahr 2019 wurden 71.000 Fische ausgesetzt und insgesamt wurden in den letzten Jahren 150.000 junge Sterlets in die Freiheit entlassen.

Aktuell finanziert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus die Erarbeitung eines Konzepts, um mit internationaler Kooperation mehrere derartige Aufzuchtstation für den permanenten Betrieb entlang der gesamten Donau zu errichten.

Details entnehmen Sie bitte dem angeführten Link.

Veröffentlicht am 27.02.2020, Nationale und internationale Wasserwirtschaft (Abteilung I/2)