PannonEagle – Schutz des Östlichen Kaiseradlers in der pannonischen Region

In Mitteleuropa ist die Haupttodesursache für Greifvögel nach wie vor die Verfolgung durch den Menschen. Selbst streng geschützte und vom Aussterben bedrohte Arten wie der Kaiseradler, Seeadler oder Rotmilan werden regelmäßig geschossen oder vergiftet. Im Rahmen des PannonEagle-LIFE-Projektes soll die illegale Verfolgung des Kaiseradlers sowie anderer betroffener Greifvogelarten reduziert werden.

Projektgebiet: Pannonische Region in Ungarn, Serbien, Tschechien, Österreich sowie in der Slowakei.
Projektträger: BirdLife Ungarn
Projektpartner: Kiskunsági National Park Directorate, Ungarn; Hortobágyi National Park Directorate, Ungarn; Vychodoslovenská distribucná a.s (VSD), Slowakei; Raptor Protection of Slovakia; Czech Society for Ornithology (CSO); Ministry of the Environment of the Czech Republic; BirdLife Österreich; WWF Österreich; Bird Protection and Study Society of Serbia; Institute for Nature Conservation of Vojvodina Province – Serbia.
Ko-Finanzierung: Ministry of Agriculture (Ungarn); BMNT (Österreich)
Projektdauer: 1. Oktober 2016 bis 31. März 2022
Gesamtprojektkosten:  3.583.577,- € (75 % EU-Förderanteil)
Projektnummer: LIFE15/NAT/HU/000902
 

Das Projekt
In Mitteleuropa ist die Haupttodesursache für Greifvögel die Verfolgung durch den Menschen. Selbst streng geschützte und vom Aussterben bedrohte Arten wie der Kaiseradler werden regelmäßig geschossen oder vergiftet. Im Rahmen des „PannonEagle LIFE Projekts“ haben sich BirdLife Österreich und WWF gemeinsam mit einer Reihe nationaler und internationaler Partner zum Ziel gesetzt, die illegale Verfolgung des Kaiseradlers und anderer betroffener Greifvogelarten zu reduzieren.


Ziele und Maßnahmen 
Die Bestandsituation des Östlichen Kaiseradlers im pannonischem Raum soll durch Reduzierung der illegalen Verfolgung verbessert werden.

  • Verringerung des illegalen Verfolgungsdrucks auf die pannonische Kaiseradler-Population.
  • Erhöhung der Chancen, Vorfälle illegaler Verfolgung aufzudecken und Präzedenzfälle bei illegaler Vogelverfolgung zu schaffen.
  • Bewusstseinsbildung und Aufklärungsarbeit hinsichtlich des vermeintlich negativen Einflusses von Greifvögeln auf Wildbestände und Aufzeigen alternativer, adlerfreundlicher Methoden des Wildmanagements.
  • Erhöhung des öffentlichen Bewusstseins für die Notwendigkeit des Kaiseradlerschutzes sowie der möglichen Konsequenzen illegaler Verfolgung.
Veröffentlicht am 01.04.2020, Hochwasserrisikomanagement (Abteilung I/6)