LIFE-IP IRIS AUSTRIA – Integrated River Solutions in Austria

Integrierte LIFE Projekte („LIFE-IP-Projekte“) wurden 2014 in das Förderprogramm zur Umsetzung von EU Umwelt- und Klimaplänen und -Strategien eingeführt. „LIFE IP IRIS AUSTRIA”: An Donau, Unterer Traun, Enns, Drau/Isel, Leitha, Lafnitz und Pielach sollen Planungsprozesse und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden. Diese werden in den Fachbereichen Gewässerökologie, Umweltschutz und Hochwasserschutz abgestimmt.

Projektgebiet: Im Rahmen dieses IRIS-Projektes werden sieben Pilotgewässer bearbeitet: Donau in Oberösterreich inkl. Zubringer Untere Traun, Enns in Salzburg und Steiermark, Drau/Isel in Tirol, Leitha in Niederösterreich und Burgenland, Lafnitz in der Steiermark und im Burgenland und Pielach in Niederösterreich.
Projektträger: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)
Projektpartner: Bundeswasserbauverwaltungen der Länder Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Burgenland; via donau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH; Umweltbundesamt GmbH.
Projektdauer: 01. Dezember 2018 bis 31. Dezember 2027
Gesamtprojektkosten:  16,5 Millionen Euro (ca. 60 % EU-Zuschuss)
Gesamtlänge: ca. 600 Flusskilometern
Projektnummer: LIFE17 IPE/AT/000006

Das Projekt
Das Projekt „LIFE IP IRIS AUSTRIA” beschäftigt sich mit „integrativem Flussraummanagement“, das sowohl in der Planung als auch bei der Umsetzung verschiedene Fachdisziplinen berücksichtigt. An sieben österreichischen Flüssen werden - auf einer Gesamtlänge von knapp 600 Flusskilometern - Planungsprozesse und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt, die in den Fachbereichen Gewässerökologie, Umweltschutz und Hochwasserschutz abgestimmt werden. Die fachliche Grundlage für diese Arbeiten ist das übergeordnete Planungsinstrument „Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzept (GE-RM)“.
 
Ziele
Ziel des Projektes „LIFE IP IRIS AUSTRIA“ ist die Zusammenführung und Abstimmung von Planungen und Maßnahmen in den Bereichen Gewässerökologie, Umweltschutz und Hochwasserschutz.
 

Maßnahmen 

An sieben österreichischen Flüssen werden auf einer Gesamtlänge von knapp 600 Flusskilometern integrierte Planungsprozesse, sogenannte Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzepte – kurz „GE-RM“, durchgeführt. Der GE-RM-Planungsprozess hat das Ziel, anstelle unzähliger, sich teilweise auch widersprechender Einzelprojekte an Gewässern, eine koordinierte, räumlich übergeordnete Maßnahmenplanung zu fördern und Synergien aus allen Bereichen zu nutzen. Das Ergebnis dieser Planungen sind aufeinander abgestimmte Maßnahmenkonzepte, die sowohl die ökologischen Ziele als auch die Erfordernisse des Hochwasserschutzes für das Gewässer berücksichtigen.

Die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist fixer Bestandteil dieser Planungsprozesse. Aufbauend auf den Planungsergebnissen werden im Rahmen des IRIS-Projektes konkrete Maßnahmen umgesetzt.

Damit sollen die EU-Vorgaben zur verpflichtenden Verbesserungen in den betroffenen Fließgewässern erreicht werden.            
 

Veröffentlicht am 01.04.2020, Hochwasserrisikomanagement (Abteilung I/6)