Gemeinsame Erfolge der EU Wassergesetzgebung

Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat die positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt durch das Zusammenwirken von wasserrelevanten EU Richtlinien ausgewertet.

Der Bericht 32/2016 'European water policies and human health — Combining reported environmental information' der Europäischen Umweltagentur basiert auf den Berichtsdaten und Auswertungen der EU Mitgliedsstaaten zur Umsetzung der EU Trinkwasserrichtlinie, der EU Badegewässerrichtlinie und der EU Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser. In einer integrierten Betrachtung werden die gegenseitigen Wechselwirkungen durch Maßnahmen im Zuge der Richtlinienumsetzung beschrieben und auch der Zusammenhang mit der alles umspannenden EU Wasserrahmenrichtlinie bewertet.

Die bestehende EU Wassergesetzgebung hat einen signifikanten Beitrag zur Absicherung der menschlichen Gesundheit und zum Schutz der Umwelt geleistet. Punktuelle Gewässerverunreinigungen wurden bereits stark reduziert, allerdings stellen diffuse Einträge noch erhebliche Herausforderungen dar. Risiken von neu identifizierten Mikroverunreinigungen, Mikroplastik und antimikrobieller Resistenzbildung wird zukünftig vermehrtes Augenmerk zu widmen sein.

Österreich ist in dem Bericht mehrmals referenziert. Unter anderem werden die Erfolge der Phosphorreduktion im Bodensee durch den Ausbau von Kläranlagen als positives Beispiel angeführt. Österreich ist eines von drei ausgewählten Beispielen zur Umsetzung der Kommunalen Abwasserrichtlinie und eines der Länder mit mehr als 90% der Badegewässer in exzellenter Qualität.

Das Dokument ist über unten angeführten Link in englischer Sprache verfügbar.

 

Veröffentlicht am 21.12.2016, Nationale und internationale Wasserwirtschaft (Abteilung I/3)