Finanzierung im Hochwasserschutz

In Österreich ist´der Schutz vor Naturgefahren den zuständigen Ministerien und den Ländern ein großes Anliegen.

In den Jahren 2002 bis 2011 wurden in Österreich seitens des Bundes mehr als 1,85 Mrd. Euro für den Schutz vor Naturgefahren aufgewendet. Diese verteilen sich auf die zuständigen staatlichen Organisationen mit etwa 70 Mio. Euro für die Bundeswasserbauverwaltung, mit etwa 75 Mio. Euro für die Wildbach- und Lawinenverbauung und mit etwa 40 Mio. Euro für die Bundeswasserstraßenverwaltung. Besonders hoch war der finanzielle Mitteleinsatz in den Folgejahren nach den großen Hochwasserereignissen 2003, 2006 sowie 2009 bis 2011. So wurden als Soforthilfe zur Beseitigung der Schäden infolge des Hochwassers 2002 von der Bundesregierung insgesamt 650 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.


Die Finanzierung der Maßnahmen der Bundeswasserbauverwaltung erfolgte zu etwa 60 % aus Mitteln des Bundes, der Beitrag der Bundesländer lag bei rund 23 %, jener der Gemeinden und sonstigen Interessenten im Durchschnitt bei 17 %.
Rechtliche Grundlage für die Gewährung öffentlicher Förderungen und die Grundlagen der Planung und Durchführung von Schutzmaßnahmen ist das Wasserbautenförderungsgesetz.

Die als Download verfügbare Borschüre"Schutz vor Naturgefahren in Österreich" bietet neben zahlreichen Beispielen in den letzten Jahren durchgeführter Schutzmaßnahmen auch weitergehende fachlichen Informationen.“

Veröffentlicht am 18.07.2013, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/6)