48,5 Millionen Euro für den Hochwasserschutz

Aktuelle Hochwässer zeigen Notwendigkeit einer an den Klimawandel angepassten Wasser-Infrastruktur.
48,5 Millionen Euro Fördervolumen werden für den Hochwasserschutz behandelt. Damit können 522 Hochwasserschutzprojekte umgesetzt werden.

Auch Starkregenereignisse verursachen verheerende Überschwemmungen. Erst vor kurzer Zeit waren Teile von Süd- und Westösterreich davon stark betroffen. Für die Bevölkerung sind solche Ereignisse eine große Katastrophe. Hochwasserschutzmaßnahmen helfen, die Gefahren durch Hochwasser deutlich zu verringern. Seit vielen Jahrzehnten wird konsequent in den Hochwasserschutz investiert.

Hochwasserschutz Villgratenbach (BA 02)

Der Hochwasserschutz am Villgratenbach ist in zwei Bauabschnitte unterteilt. Die Hochwasserschutzmaßnahmen des Bauabschnittes 01 (Linearausbau) wurden zwischenzeitlich im Wesentlichen umgesetzt. Somit kann mit der Realisierung des Bauabschnittes 02 begonnen werden.

Eine Geschiebesperre mit kombinierter Funktion als Wildholzrechen, die für ein 100-jährliches Hochwasser ausgerichtet ist, eine bestehende Brücke die angehoben und verschoben werden muss, Hochwasserschutzdämme, ein Begleitdamm und Hochwasserschutzmaßmauern, werden im 2. Bauabschnitt umgesetzt.

Die Kosten belaufen sich auf 5,760.000 €, davon werden vom BMNT 2,700.000 € finanziert. Bis 2024 soll das Hochwasserschutzprojekt fertiggestellt sein.

Hochwasserschutz St. Georgen – Pladenbach

Basierend aus den Erkenntnissen des Gefahrenzonenplanes wurde seitens der Gemeinde, eine Detailplanung und Kosten-Nutzen-Untersuchung für den Hochwasserschutz Pladenbach, St. Georgen beauftragt. 6 Varianten wurden untersucht und bewertet. Das Ergebnis daraus: es werden ein Rückhaltebecken, Mauern und Dämme und eine Aufweitung errichtet. Das Hochwasserschutzprojekt am Pladenbach berücksichtigt neben den technischen Erfordernissen auch die ökologischen Anforderung.

3,603.000 Euro kostet das Gesamtprojekt. Das BMNT finanziert 1,751.058 €. 2020 wird mit der Umsetzung des Projektes begonnen und bis 2023 soll es fertig gestellt sein.

Veröffentlicht am 13.12.2019, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/6)