Hochwasserschutz Raabach, Gemeinde Seefeld

Schutz für die Siedlungsräume und Schutz für die infrastrukturelle Einrichtungen in der Gemeinde Seefeld entlang des Seebaches sowie des Raabaches vor einem 100-jährlichen Hochwasser!

 

Im Jahre 2011 erfolgte die Erarbeitung eines Gefahrenzonenplanes für die Gemeinde Seefeld in Tirol. Der Gefahrenzonenplan zeigte die hohe Gefährdung des Siedlungsbereiches von Seefeld durch Hochwasser. Somit wurde ein Hochwasserschutzkonzept entwickelt, das Hochwasserschäden in Seefeld in Zukunft verringern soll.

Durch geeignete Absenk- und Staumaßnahmen soll die Retentionswirkung des Wildsees besser genutzt werden. Zusätzliche Aufweitungen entlang der Fließstrecke des Raabaches und des Seebaches werden einerseits zu einer Abflussertüchtigung führen und andererseits die Fließgeschwindigkeiten im Hochwasserfall reduzieren. Durch Verstärkung der Uferböschungen mittels Holzpiloten, Ansatzsteinen und Steinschlichtungen sollen in Bereichen, wo die Bebauung bis an das Bachbett reicht, Ufererosionen und das allgemeine Gefahrenpotenzial künftig reduziert werden.

Die Gesamtkosten des Hochwasserschutzprojektes belaufen sich auf 1,922.932 Euro. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus übernimmt davon 792.248 Euro.

Ziel ist es die Hochwassersituation in der Gemeinde Seefeld zu entschärfen und das Siedlungsgebiet und die infrastrukturellen Einrichtungen entlang des Seebaches hochwassersicherer zu machen.

2023 ist die Fertigstellung des Hochwasserschutzprojektes geplant.

 

Veröffentlicht am 06.12.2020, Hochwasserrisikomanagement (Abteilung I/6)