Öffentlichkeitsbeteiligung zum zweiten Hochwasserrisikomanagementplan

Der Entwurf zum zweiten Hochwasserrisikomanagementplan liegt nun vor. Nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie zu diesem Entwurf Stellung.

Maßnahmen, die über den technischen Hochwasserschutz hinausgehen, benötigen vor allem eine gemeinsame Herangehensweise unterschiedlicher Fachbereiche. So können vor allem zwei Zielsetzungen erreicht werden. Erstens wird durch planerische und nicht-bauliche Maßnahmen der Raumordnung und Bauordnung die Entstehung neuer Risiken vermindert. Zweitens können Projekte zur Reduktion bestehender Gefährdungen umgesetzt werden, die auch aus ökologischer Sicht einen Mehrwert bieten und als Naherholungsraum genutzt werden können. Zusätzlich kann die Bevölkerung durch Vorsorgemaßnahmen und gesteigertes Gefahrenbewusstsein einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Schäden leisten – vor allem bei Ereignissen, die den Schutzgrad von technischen Anlagen überschreiten.

Diese Punkte werden im Entwurf des zweiten Hochwasserrisikomanagementplans behandelt, der nun vorliegt. Um einem umfassenden Management von Hochwasserrisiken gerecht zu werden, nimmt die Beteiligung von Interessensvertretungen, relevanten Sektoren sowie der Bevölkerung einen hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grund wird der Hochwasserrisikomanagementplan einer Öffentlichkeitsbeteiligung unterzogen. Zu diesem Anlass möchten wir Sie einladen zum vorliegenden Entwurf Stellung zu nehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit und bringen Sie ihre Ideen und Gedanken ein. Mit einer gemeinsamen, abgestimmten Herangehensweise können wir für einen sicheren und attraktiven Lebensraum sorgen und wichtige Impulse für unsere Regionen setzen. Details finden Sie unter den folgenden Links.

Veröffentlicht am 22.12.2020, Hochwasserrisikomanagement (Abteilung I/6)

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Abteilung Hochwasserrisikomanagement

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