Das war die Flussbautagung 2012

Bei der Flussbautagung werden aktuelle Probleme und neue Lösungsansätze unter Fachleuten diskutiert.

Die traditionelle Flussbautagung fand vom 19. bis 21. September 2012 in Bad Ischl statt  und war mit rund 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besucht. Die Veranstalter, das Land Oberösterreich, das Lebensministerium und der ÖWAV, zeigten sich mit dem Verlauf sehr zufrieden.


Alle 3 bis 4 Jahre kommen bei der Flussbautagung die heimischen AkteurInnen zusammen, um drei Tage lang in Vorträgen und persönlichen Gesprächen die brisanten, aktuellen Themen des Flussbaus zu diskutieren. Hochwasserrisikomanagement war dabei das Schlagwort der Stunde, wobei man in Fachkreisen davon überzeugt ist, fachlich genug über Hochwasser und seine Entstehung zu wissen. Wesentlich ist es jetzt, die Bevölkerung in die Prozesse einzubinden, um aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Nur gemeinsam können Schäden im Katastrophenfall minimiert werden.

Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist ein Bereich, bei dem die heimische Schutzwasserwirtschaft am meisten dazulernen muss. Dr. Josef Ertl erinnerte die Anwesenden in seinem Impulsreferat daran, dass Medien primär an Geschichten interessiert sind, die die Auflage erhöhen, und nicht einem übergeordneten Bildungsauftrag nachkommen. Das kurze Fenster der Aufmerksamkeit bei der Berichterstattung über Hochwasser muss daher optimal und bestmöglich vorbereitet genützt werden.


Die Dokumentation der Vorträge und Fotos der Veranstaltung finden Sie im Anhang.

Veröffentlicht am 13.06.2013, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/6)