Grundlagenstudie-Eisstoßproblematik an Krems und Thaya-Kurzfassung

Eisstöße sind nur auf der nördlichen Erdhalbkugel bekannt. In Niederösterreich treten Eisstöße an der Krems und der Thaya auf.

Eisstoß ist ein Begriff, der in Österreich in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Aufgrund der aktuellen klimatologischen Gegebenheiten tritt Eisstoß kaum auf.  Blickt man jedoch zurück in die Geschichte, so wird man im Zusammenhang mit verheerenden Hochwasserkatastrophen immer wieder mit dieser Thematik konfrontiert.

Das Eishochwasser von 1830 an der Donau, bei dem 74 Menschen ums Leben kamen und welches unter anderem zur Donauregulierung 1870 geführt hat, ist nur eines von vielen Beispielen.


Die Studie hatte das Ziel das Thema „Eisstoß“ gesamtheitllich zu betrachten und theoretische Grundlagen und sonstige relevante Informationen, die zu einer Verbesserung im Umgang mit Eisstoß führen, zu sammeln. Eine Dokumentation und Analyse stellt Eisstoßereignissen der Jahre 1955 – 2006 an Krems und Thaya dar.

Als Resümee der Arbeit kann festgehalten werden, dass eine „Musterlösung“ für Eisstoßprobleme nicht existiert. Um diesem Naturphänomen besser begegnen zu können, sind noch intensive Forschungstätigkeiten notwendig. 

Veröffentlicht am 13.06.2013, Schutzwasserwirtschaft (Abteilung I/6)