Bonner Konvention

Ziel der Bonner Konvention ist es wandernde Tierarten deren Wanderbewegungen oft über politische Grenzen gehen international zu schützen und zu erhalten.

Österreich ist seit 2005 Mitgliedsstaat der Bonner Konvention bzw. des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) mit Sitz in Bonn (Bonner Konvention). Die Konvention zählt weltweit zurzeit 116 Vertragsparteien.

Ziel der Konvention ist es koordinierte Schutzmaßnahmen für wandernde Tierarten, die weltweit auf ca. 8.000 bis 10.000 Arten geschätzt werden, international zu etablieren. Diese Arten nutzen auf ihren regelmäßigen Wanderbewegungen verschiedene Länder, Kontinente, Lebensräume und Klimazonen für verschiedene Abschnitte ihres Lebenszyklus. Allgemein bekannt ist der jährliche Zug der Vögel in südliche Breiten, um die Nahrungsknappheit des Winters zu überbrücken. Aber auch Fledermäuse, Wale und Delfine, Meeresschildkröten, Fische und Insekten zählen zu den wandernden Tierarten. Der Staaten übergreifende Schutz ist daher für diese Arten überlebensnotwendig.

Veröffentlicht am 09.05.2019