UFI-Projekt des Monats – September 2019

Biomasseanlage bei der Schladminger Brau GmbH - gefördert durch das BMNT

Die Brauerei Schladming ist eine regionale Spezialitätenbrauerei in der Region Schladming-Dachstein. Bereits Ende 2018 wurde die Brauerei an das Biomasse-Fernwärmenetz angeschlossen, welches ein Fünftel der notwendigen Energie liefert. Um besonders energieaufwändige Schritte des Brauprozesses - wie das Kochen der Würze - ebenfalls aus nachhaltigen Quellen speisen zu können, wurde eine Biomasseanlage mit einer thermischen Nennleistung von 700 kW installiert. Durch den Umstieg von Heizöl auf Pellets ergibt sich eine Einsparung von bis zu 450 Tonnen CO2 jährlich.

Seit Mitte des Jahres wird nun also das Schladminger Bier zur Gänze mit grüner Energie gebraut. Insgesamt wurden 840.000 Euro in die Realisierung dieses zukunftsorientieren Großpro­jektes investiert. 30 % der Kosten wurden durch Förderungen aus der Umweltförderung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereitgestellt.

„Mit viel Liebe und noch mehr Zeit produzieren wir in der Brauerei Schladming jährlich ca. 6,8 Millionen Halbe von bestem Bier. Dafür verwenden wir hauptsächlich heimische Rohstoffe und nun brauen wir auch nur mehr mit grüner Energie“, verkündet Braumeister Rudolf Schaflinger stolz.

Im Bild: Der Schladminger Braumeister Rudolf Schaflinger, Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich sowie die (regionalen) Gebietsleiter Jürgen Stocker und Thomas Percht (v. l.) freuten sich über das Modell der Grünen Brauerei Schladming, das in der Werkstätte Schladming des Evangelischen Diakoniewerks handgefertigt und von Gerhard Pagitsch (r.) übergeben wurde.

 

Veröffentlicht am 06.09.2019