Studie zu "Littering in Österreich"

Unter Littering versteht man grundsätzlich das Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen (wie z.B. Getränkedosen, PET-Flaschen, Take-away-Verpackungen, Zeitungen oder Zigarettenstummel) an ihrem Entstehungsort in der Natur oder im öffentlichen Raum, ohne die dafür vorgesehen bereitgestellten Entsorgungsmöglichkeiten (Abfalleimer) zu nutzen.

Obwohl Österreich zu den saubersten Ländern der Welt zählt, über ein gut funktionierendes Abfallmanagement und Entsorgungsangebot verfügt und das Umweltbewusstsein der Bevölkerung stark ausgeprägt ist, werden dennoch an neuralgischen Punkten, wie z.B. auf öffentlichen Plätzen bzw. Treffpunkten, entlang stark befahrener Straßen oder in der Nähe von Take-away-Restaurants Abfälle achtlos weggeworfen.

Vor diesem Hintergrund zielt die im Auftrag des Klimaschutzministeriums durchgeführte UBA-Studie darauf ab, eine Fachgrundlage zum Littering in Österreich zur Verfügung zu stellen, konkret einen Überblick über die Sammelmenge (Referenzjahr 2018) sowie zur Zusammensetzung und Behandlung von gelitterten Abfällen zu geben. Ein Schwerpunkt sind die jährlich durchgeführten Flurreinigungsaktionen in den Bundesländern. Miteinbezogen werden auch Abfälle entlang von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, Zug- und U-Bahntrassen, in und entlang von Gewässern und sonstigen Eintragsgebieten wie z.B. in Nationalparks oder Naherholungsgebieten.

Die Studie wurde auf der Internetseite des UBA veröffentlicht und steht dort zum Download bereit.

Veröffentlicht am 30.06.2020