Frist bei Wiedereinstellungszusage verlängert

Coronakrise und Lockdown haben teilweise leider zu Kündigungen geführt. Zahlreiche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber – vor allem in der Tourismusbranche – haben ihren Beschäftigten aber eine Wiedereinstellungszusage gegeben. Diese Frist wird nun auf vier Monate verlängert. Ziel ist, damit möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche zu halten.

Erfolgreiche Tourismusbetriebe leben von guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zahlreiche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben ihren Fachkräften daher coronabedingt eine Wiedereinstellungszusage gegeben, die derzeit bis zu drei Monate wirksam ist. In dieser Zeit beziehen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Arbeitslosengeld, ohne dass sie vom AMS anderen Branchen vermittelt werden.

Das Arbeitsministerium hat nun in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium diese Frist auf vier Monate verlängert. Durch diese Maßnahme bekommen Beschäftigte und Betriebe mehr Planungssicherheit und Perspektive für den beruflichen Wiedereinstieg.

 

Veröffentlicht am 13.02.2021, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)