Erweiterung des Umsatzersatzes

Seit 6.11.2020 können Betriebe in Gastronomie und Tourismus sowie zahlreiche Freizeitbetriebe, die direkt von den Schließungen gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung betroffen sind, den Umsatzersatz von 80 Prozent beantragen. Nun wird dieses Hilfsinstrument auf Privatzimmervermieter und land- und forstwirtschaftliche Betriebe erweitert.

Der 80 Prozent Umsatzersatz ist für die von der Lockdown-Schließung betroffenen Betriebe überlebenswichtig. Auch für Privatzimmervermieter, „Urlaub am Bauernhof“-Betriebe oder Heurige und Buschenschanken gibt es in diesem Monat keine Geschäftsgrundlage, sie müssen ebenso geschlossen halten. 

Der Umsatzersatz wird daher auf folgende Betriebsformen erweitert:

  • Privatzimmervermieter, die im eigenen Haushalt private Gästezimmer oder Ferienwohnungen mit höchstens 10 Betten vermieten und nicht der GewO 1994 unterliegen 
  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe: Urlaub am Bauernhof, Heurige und Buschenschankbetriebe 

Rahmenbedingungen:

  • Ein Umsatzersatz wird gewährt, sofern der Antragsteller gemäß COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung direkt betroffen ist.
  • Der Betrachtungszeitraum für den Umsatzersatz ist der November 2020.
  • Die Höhe des Lockdown-Umsatzersatzes entspricht 80 Prozent des zu ermittelnden Umsatzes des vergleichbaren Vorjahreszeitraums der erfassten Tätigkeitsbereiche,
  • Die Inanspruchnahme eines Umsatzersatzes führt nicht zu einem Ausschluss vom Härtefallfonds.
  • Kriterien und Voraussetzungen werden aktuell in einer eigenen Richtlinie festgelegt.

Die Beantragung soll ab Mittwoch, 18.11.2020, über die AMA möglich sein. Über diese Schiene wurde auch schon der Härtefallfonds für diese Betriebsformen abgewickelt. 

Mit dieser Ausweitung soll den Betrieben geholfen werden, dass sie bestmöglich durch den Lockdown und die anhaltende Corona-Krise kommen.

 

Veröffentlicht am 13.11.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

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