Kurzarbeit wird bis Ende Juni 2021 verlängert

Das Instrument der Kurzarbeit hat sich als erfolgreiche Krisenmaßnahme bewährt, um Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt einzudämmen. Jetzt wird die Kurzarbeit bis Ende Juni 2021 verlängert.

Die Bundesregierung hat heute bekannt gegeben, dass die Kurzarbeit bis Ende Juni 2021 verlängert wird. „Das ist gerade für den Tourismus eine gute Nachricht. Denn allein in der Beherbergung und Gastronomie haben wir durch das Modell ‚Kurzarbeit statt Kündigung‘ bisher mehr als 140.000 Arbeitsplätze gesichert. Mehr als 845 Mio. Euro wurden für die Kurzarbeit in diesen Branchen bereits ausgezahlt. Umso wichtiger ist es, dass dieses bewährte Kriseninstrument bis Ende Juni verlängert wird“, betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Konkret bedeutet dies für die Phase 4 der Kurzarbeit von April bis Juni 2021:

  • Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent
  • Ersatz der Differenz zwischen dem Entgelt für geleistete Arbeit und den Kosten für die Nettoersatzrate nach dem bisherigen Berechnungssystem
  • Mindestarbeitszeit von 30 Prozent
  • Für besonders betroffene Branchen, wie Beherbergung, Gastronomie, Reise- und Veranstalterbranche, kann die Mindestarbeitszeit wieder unterschritten werden

Zudem gibt es Förderung von Weiterbildungszeiten während der Kurzarbeit:

  • Zusätzlich zu den Ausfallstunden fördert das AMS Sach- und Personalkosten im Ausmaß von 60 Prozent
  • Daneben folgt eine Intensivierung der Beratung der Betriebe zu Qualifizierungsmöglichkeiten seitens AMS und Sozialpartner
  • Wie bisher können geringfügige Erhöhungen der Bemessungsgrundlage von maximal 5 Prozent berücksichtigt werden – dies gilt insbesondere für den Trinkgeldersatz

Genauere Details stehen auf der Homepage des Arbeitsministeriums und auf unserer Plattform Sichere Gastfreundschaft zur Verfügung. 

Veröffentlicht am 17.02.2021, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

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