Investitionsprämie kann seit 1. September 2020 beantragt werden

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der Investitionsprämie ein neues Förderungsprogramm konzipiert, das einen Anreiz für Unternehmensinvestitionen schafft und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich leistet.

Mit der Investitionsprämie werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen gefördert, die zwischen dem 01.09.2020 und 28.02.2021 beantragt und spätestens bis zum 28.02.2022 umgesetzt werden. Die Maßnahme richtet sich an alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe oder Branche. Die Basisprämie beträgt sieben Prozent, besonders begünstigt sind Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit und Life Science mit einer Prämie von 14 Prozent.

Die Investitionsprämie stellt keine Beihilfe im Sinne des EU-Beihilfenrechts dar. Die beihilferechtlichen Kumulierungsbestimmungen anderer Förderungen sind daher nicht anwendbar, und die Investitionsprämie kann unabhängig davon gewährt werden.

Die Investitionsprämie wird für alle Branchen von der aws abgewickelt. Anträge sind direkt bei der aws online zu stellen.

Parallel dazu können Investitionsprojekte in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit geförderten Krediten und Haftungen im Wege der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) unterstützt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖHT beraten Sie gerne hinsichtlich der Kombination von geförderter Finanzierung und Investitionsprämie. Details finden Sie unter www.oeht.at.

Veröffentlicht am 01.09.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

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Tourismus Förderungen - Abteilung V/4