Fixkostenzuschuss II ab heute beantragbar

Die Bundesregierung hat sich bei der EU-Kommission erfolgreich für die Erhöhung des Beihilferahmens auf 3 Millionen Euro und die Verlängerung des Fixkostenzuschusses eingesetzt. Die zweite Phase des Fixkostenzuschusses mit bis zu 800.000 Euro kann ab 23. November nachmittags auf FinanzOnline beantragt werden und wird vor allem auch den Reisebüros zu Gute kommen.

 

Der Fixkostenzuschuss gehört zu den wichtigsten Instrumenten, um die von der COVID-19-Pandemie betroffenen Branchen und Betriebe zu unterstützen und hat sich bewährt. Der Fixkostenzuschuss II ist nun auf Schiene und kann ab 23. November 2020 beantragt werden. Er ersetzt laufende Kosten wie etwa Miete, Pacht, frustrierte Aufwendungen, Versicherungsprämien oder Leasingraten.

Der Fixkostenzuschuss ist daher für viele Betriebe überlebenswichtig, um Ausfälle und teilweise drastischen Entfall ihrer Geschäftsgrundlage einigermaßen zu überstehen. Mit der zweiten Phase können wir Tourismus- und Freizeitbetriebe noch besser unterstützen, Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbußen zu überbrücken. Wichtig ist, dass der Fixkostenzuschuss II mit der Aufnahme der frustrierten Aufwendungen vor allem auch den Reisebüros zu Gute kommt, die dringend Unterstützung brauchen.

Details zum Fixkostenzuschuss II bis 800.000 Euro

  • Der Betrachtungszeitraum liegt bei 9,5 Monaten - demnach von September 2020 bis Juni 2021.
  • Der Fixkostenzuschuss II muss nicht am Fixkostenzuschuss I anschließen.
  • Voraussetzung zur Inanspruchnahme ist ein Umsatzrückgang in der Höhe von 30 %.
  • Die Höhe des Umsatzrückganges entspricht auch der Höhe des Zuschusses.
  • Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16.9.2020 Umsätze erzielten, können auch den FKZ II beantragen.
  • Möglichkeit einer Pauschalierung bei bis zu 120.000 Euro Jahresumsatz, das heißt, man erhält 30 % Zuschuss des Umsatzausfalls; zudem wird keine Steuerberatung benötigt.
  • Weitere Erleichterung: Es muss keine verpflichtende Darstellung von schadensmindernden Maßnahmen erfolgen

Details zum Fixkostenzuschuss II mit bis zu 3 Millionen Euro

  • Bei diesem Zuschuss handelt es sich um einen Verlustausgleich. Der Verlust ergibt sich aus dem Umsatzerlöse abzüglich der Betriebsausgaben.
  • Der Vorteil ergibt sich aus dem erhöhten Rahmen: je nach Kostenstruktur des Unternehmens kann Verlustbedeckung attraktiver sein.
  • Dieser soll noch im Dezember beantragbar sein.

 

Veröffentlicht am 23.11.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

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