Aktuelles zur Öffnung der Beherbergung

Am 29. Mai erfolgt der nächste wichtige Schritt beim Hochfahren des Tourismus. Ab da können die österreichischen Beherbergungs- und Freizeitbetriebe wieder öffnen. Um die Sicherheit in den heimischen Betrieben zu gewährleisten, werden künftig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig getestet.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger präsentierte am 21. Mai gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer nach einer Videokonferenz mit der Hotel- und Beherbergungsbranche Aktuelles zur Öffnung am 29. Mai.

Mit einfachen und praktikablen Maßnahmen auch zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll das Hochstarten und das Aufsperren wieder möglich gemacht werden. Der Kampf gegen das Coronavirus und das Eindämmen muss aber nach wie vor das oberste Ziel sein.

In einem ersten Schritt ist es nun gelungen, eine Grenzöffnung ab 15. Juni zu Deutschland zu erreichen. Weitere Gespräche laufen auch mit anderen Nachbarstaaten, die das Virus ähnlich wie Österreich gut im Griff haben.

Die Grenzöffnung bringt große Chancen für den Sommertourismus, die genutzt werden müssen. Dafür muss bei inländischen und ausländischen Gästen Lust auf Urlaub in Österreich gemacht werden. Die Österreich Werbung arbeitet daher gemeinsam mit Landestourismusorganisationen, Destinationen und Betrieben an einer optimalen Positionierung Österreichs als sicheres, gut erreichbares und sehr schönes Urlaubsziel. Das Tourismusministerium stellt der Österreich Werbung dazu ein Sonderbudget von 40 Millionen Euro zusätzlich für die nächsten 1½ Jahre zur Verfügung. Die Kampagne „Auf Dich wartet ein guter Sommer. Entdecke Dein eigenes Land“ wird Anfang Juni starten.

Die Sicherheit und die Gesundheit sind die bestimmenden Themen in diesem Sommer. Gemeinsam mit der WKÖ hat das Tourismusministerium ein Sicherheitsprojekt initiiert. Österreich wird damit eines der ersten Länder sein, in dem flächendeckend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer ganzen Branche regelmäßig auf COVID-19 getestet werden können.

Die ersten Testungen in Betrieben starten schon vor dem 29. Mai in mehreren Pilotregionen. Ziel ist es, ab Juli bis zu 65.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig testen zu lassen. Die Kosten werden vom Bund getragen und sind Teil der Screeningstrategie.

 

Veröffentlicht am 22.05.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

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