Auf geht's - zum Comeback des heimischen Tourismus

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Auf geht's - zum Comeback des heimischen Tourismus

Ausgangslage

2019 wurde der "Plan T – Masterplan für Tourismus" als Grundlage für die Tourismuspolitik präsentiert. Dieser Plan definiert die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Österreich. Die UN-Welttourismusorganisation hat für nachhaltigen Tourismus eine klare Definition erarbeitet: "Tourismus, der den derzeitigen und zukünftigen ökonomischen, sozio-kulturellen und ökologischen Auswirkungen umfassend Rechnung trägt und dabei die Bedürfnisse der Gäste, der Tourismuswirtschaft, der Umwelt sowie der heimischen Bevölkerung berücksichtigt." Diese drei Säulen der Nachhaltigkeit wurden daher als Grundprinzip für einen langfristigen Erfolg im Plan T verankert.

2020 hat die Corona-Pandemie den Tourismus hart getroffen und stellt diesen vor existenzielle Herausforderungen. Gerade in der Krise zeigt sich aber, wie zukunftsweisend der Plan T ist und dass die darin definierten Handlungsfelder nicht an Bedeutung verloren haben. Im Gegenteil - der Plan T und die darin definierten Eckpfeiler geben auch in diesen schwierigen Zeiten Orientierung.

Prozess

Gemeinsam mit der Branche, den unterschiedlichsten Institutionen und Expertinnen und Experten soll nun diskutiert werden, welche Weichen zu stellen sind, um die Vision des Plan T unter den geänderten Rahmenbedingungen weiterverfolgen zu können. Wie kann es gelingen, möglichst rasch den Weg aus der Krise zu finden? Wie kann Österreich wieder zu einer der erfolgreichsten – vor allem aber auch nachhaltigsten - Tourismusdestinationen weltweit werden? Diese Fragen und Lösungsansätze wollen wir gemeinsam mit der Branche beleuchten und erarbeiten.

Auf geht's

Am 29. April 2021 starteten wir mit "Auf geht's - zum Comeback des heimischen Tourismus". Gemeinsam mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Landeshauptmann Wilfried Haslauer diskutierten Prof. Dr. Wolfgang Jenewein, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre am Institut für Customer Insight an der Universität St. Gallen, und Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr-Schliesselberger, Steuerberaterin, Vorständin des Instituts für Finanzrecht an der Universität Wien und 1. Stellvertreterin des COFAG-Aufsichtsratsvorsitzenden die Ausgangslage, Herausforderungen sowie Schwerpunkte in der Branche.

Klicken Sie hier, wenn Sie den Kick off nochmals sehen wollen.

Nach dem Kick off geht es weiter zu den nächsten Etappen:

  • 05.05.2021: Tourismus - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus
  • 12.05.2021: Tourismus in den Regionen
  • 17.05.2021: Reiseverhalten der Zukunft
  • 31.05.2021: Neue Finanzierungsperspektiven für den Tourismus

Den Abschluss bildet die Präsentation des "Comeback-Plans" Ende Juni 2021.

Es ist an der Zeit, den Blick nach vorne zu richten und die Zukunft des heimischen Tourismus vorzubereiten. Seien Sie dabei - werden Sie ein Teil unseres Comeback-Prozesses!

 

 

Sei dabei beim Comeback-Prozess für unseren Tourismus

Comeback Talks

  • Hotelkulinarik 05. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Tourismus - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus

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    Hotelkulinarik 05. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Tourismus - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus

    Bereits vor der Corona-Pandemie war der Arbeitskräftemangel ein großes Thema. Die Pandemie hat die Situation aber noch verschärft, viele Arbeitskräfte und Lehrlinge wanderten in Branchen ab, in denen es mehr Perspektive gab. 

    Mit der Öffnung des Tourismus wird der Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr rasch wieder steigen und das Problem des Arbeitskräftemangels wieder akut. Gemeinsam mit Tourismusministerin Elisabeth Köstinger diskutierten Arbeitsminister Martin Kocher, Karlheinz Kopf, Abgeordneter zum Nationalrat und Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Sophie Karmasin, Karmasin Research & Identity und Martin Winkler, Vorsitzender des Vorstandes der Verkehrsbüro Group am 5. Mai 2021 darüber, wie Menschen wieder für die Arbeit im Tourismus gewonnen werden können und wie man junge Menschen für einen Job im Tourismus begeistern kann.

    Tourismusministerin Köstinger appellierte an die Branche, junge Menschen in Tourismus-Lehrberufen auszubilden, um bestens geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zukünftig in den Betrieben beschäftigen zu können.

    In der Branche wurde immer wieder betont, dass die Kurzarbeit eines der wichtigsten Instrumente in der Krise war und noch immer ist und damit zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden konnten. Der Wunsch nach einer Verlängerung der Kurzarbeit wurde oft genannt. Arbeitsminister Kocher stellte im Talk eine entsprechende Umgestaltung in der Phase 5 in Aussicht.

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  • Landschaft 12. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Tourismus in den Regionen

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    Landschaft 12. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Tourismus in den Regionen

    Der Tourismus ist für viele Regionen Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzmotor, vor allem im ländlichen Raum.

    Welche neuen Herausforderungen bringt die Krise für die Regionen? Wie kann man nachhaltigen Tourismus in den Regionen forcieren? Welche zukunftsfähigen Rahmenbedingungen braucht es? Und wie kann man Tourismus noch besser in die regionale Wertschöpfungskette einbetten?

    Um diese Fragen ging es im Talk am 12. Mai mit Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptmann Günther Platter, der per Video zugeschaltet war, Mathias Schattleitner, Präsident des Bundesverbands Österreichischer Tourismusmanager, Astrid Legner, Wirtschaftskammer Österreich, Josef Floh, Der Floh Gastwirtschaft-Langenlebarn und Theresa Imre, Gründerin und Geschäftsführerin von markta.at. 

    Betont wurde, dass der Zusammenhalt, der in der Krise größer wurde, weiter beibehalten, dass Kooperationen verstärkt, auf Umwelt und Ressourcen Rücksicht genommen und die Regionen für Gäste, Einheimische und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu lebenswerten Regionen gemacht werden sollen.

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  • Schloss Schönbrunn 17. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Reiseverhalten der Zukunft

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    Schloss Schönbrunn 17. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Reiseverhalten der Zukunft

    Das Reiseverhalten unserer Gäste, die Erwartungen und Ansprüche haben sich durch die Corona-Pandemie verändert. Welche Auswirkungen hat das auf die Kommunikation, auf die Märkte? 

    Die Wiederherstellung der Reisefreiheit ist die Grundvoraussetzung für den Tourismusstandort. Welchen Beitrag kann der Grüne Pass dazu leisten? Wie soll sich Österreich in Zukunft präsentieren? Welche Zielgruppen wollen wir ansprechen? 

  • Geldkassa 31. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Neue Finanzierungs- perspektiven für den Tourismus

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    Geldkassa 31. Mai 2021, 16:30 Uhr

    Neue Finanzierungs- perspektiven für den Tourismus

    Die Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sind Hauptbetroffene der COVID-19-Pandemie. Stand in den letzten Monaten der Erhalt der Liquidität der Betriebe im Mittelpunkt, braucht es für wirtschaftlich gesunde Betriebe nun eine entsprechende Eigenkapitalquote und realistische Schuldentilgungsdauer.

    Wie kann eine zukunftsgerichtete Investitionsförderung aussehen? Welche eigenkapitalnahen Instrumente könnten im Tourismus zum Einsatz kommen? Wie kann man Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern den Einstieg in die Branche erleichtern? 

Sommertourismus hat Perspektive

Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg
Grafik "Großes Interesse an Öffnung der Gastronomie"

In der Studie „So denkt Österreich" der TQS Research & Consulting, in der von 8. bis 11. April 2021 1.000 Österreicherinnen und Österreicher befragt wurden, stand ganz klar die Vorfreude auf die Öffnung der Gastronomie im Vordergrund.

88 % würden, wenn es die Corona-Maßnahmen wieder zulassen, als erstes mit ihren Freundinnen und Freunden und Bekannten essen gehen. Ebenso freuen sich 72 % auf einen Heurigen oder Biergarten. Rund 65 % der Teilnehmenden zählen einen Besuch einer Therme sowie von Sehenswürdigkeiten zu ihren ersten Freizeitaktivitäten nach Öffnungsschritten. Sowohl ein Kino- als auch ein Zoobesuch wird von knapp 60 % als interessant bewertet. Auch auf den Besuch einer Aufführung/Vorstellung im klassischen Konzert, Theater oder Oper (43 %) oder den Besuch eines Sportevents (36 %) freuen sich die Befragten.

Touristische Nachfrage Sommer 2021

Wie im Vorjahr steht auch diesen Sommer Urlaub in Österreich hoch im Kurs. Über die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher, die eine Reise planen, möchte Urlaub im Inland machen. Bei den Deutschen sind es 13%. Hochgerechnet entspricht dies einem Potenzial von 2,8 Mio. Gästen aus dem Inland und 5,6 Mio. Gästen aus Deutschland.

 

Präferenzen der Österreicher/innen für Urlaubsarten im Sommer 2021

Knapp jede bzw. jeder zweite, die bzw. der Urlaub plant, möchte im Sommerurlaub 2021 eine Erholungsreise und/oder einen Badeurlaub am Meer machen.

Dahinter folgen der Wanderurlaub und der Natururlaub. Platz 5 belegt bei den Österreicherinnen und Österreichern der Badeurlaub am See/Fluss. 

Das Ranking der Urlaubsarten entspricht in etwa jenem in "normalen" Reisejahren. An den grundsätzlichen Reiseinteressen hat sich durch Corona also wenig verändert. 

Top-Reiseziele der Österreicher/innen im Sommer 2021

Für die Österreicherinnen und Österreicher ist im Sommer das Inland das beliebteste Reiseziel.

Es folgen Italien, Kroatien, Deutschland und Griechenland auf den Top-Plätzen.

Die Präferenz erdgebundener Destinationen, die mit dem Auto bereist werden können, ist auffällig.