Aktuelle Maßnahmen der Bundesregierung

Hier finden Sie die aktuell verordneten und empfohlenen Maßnahmen, die auch für den Tourismus relevant sind.

Stand: 3.4.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Europa leidet nach wie vor unter hohen Corona-Infektionszahlen und unter den neuen Mutationen, die teilweise deutlich ansteckender sind. Die Bundesregierung evaluiert laufend gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Oppositionsparteien die derzeitige Situation. Aufgrund des Infektionsgeschehens sind derzeit keine weiteren Öffnungsschritte möglich. Da die Situation in den Bundesländern unterschiedlich ist, wird weiterhin auf regionale Maßnahmen gesetzt:

  • Die in Vorarlberg mit 15. März 2021 gesetzten Öffnungsschritte können – aufgrund der nach wie vor niedrigen Infektionszahlen – beibehalten werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der 4. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt. Details sind auf der Seite des Landes Vorarlberg zu finden.
  • Für Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol wird der Status quo beibehalten.
  • In Ostösterreich (Burgenland, Niederösterreich und Wien) verschärft die starke Ausbreitung der britischen Virusmutation derzeit die bereits angespannte Situation auf der Intensivmedizin. Daher haben sich die betroffenen Landeshauptleute im Abstimmung mit dem Gesundheitsminister auf eine Osterruhe von 1. – 18. April 2021 (ganztägige Ausgangsregelungen, Schließung des Handels, etc.) zur Eindämmung und Verbesserung der Situation geeinigt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der 6. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt. Details sind auch auf der Seite des Landes Wien oder des Gesundheitsministeriums zu finden.
  • In Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 werden künftig umgehend Maßnahmen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung gesetzt.
  • Zusätzlich soll das bewährte Testangebot weiter ausgebaut werden, um Infektionen rasch erkennen und isolieren zu können.

Gemeinsames Ziel ist, dass die Branche möglichst bald wieder aufsperren kann. Die Bundesregierung wird daher weiterhin regelmäßig die Situation evaluieren und neu bewertet.

Geregelt sind die aktuellen Bestimmungen in der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Die Maßnahmen sind auch auf der Seite des Gesundheitsministeriums abgebildet.

Folgende Schutzmaßnahmen gelten derzeit:

Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist zusätzlich zum Abstand auch eine FFP2-Maske zu tragen.

Ausgangsregelungen

  • Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist seit 8. Februar 2021 zwischen 20 Uhr und 6 Uhr früh nur zu folgenden Zwecken möglich, um eine Verbreitung von COVID-19 und einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern:
    • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
    • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und familiärer Pflichten
    • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
      • Kontakt mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
      • Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens
      • Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen oder die Vornahme einer Testung auf SARS-CoV-2
      • Deckung eines Wohnbedürfnisses
      • Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse wie Friedhofsbesuche, individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung
      • Versorgung von Tieren
    • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist
    • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt gepflegt wird
    • Wahrnehmung von unaufschiebbaren gerichtlichen und behördlichen Wegen, einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden zur Wahrung des Grundsatzes der Öffentlichkeit
    • Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen oder zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie
    • Zulässiges Betreten von Kundenbereichen in Betriebsstätten
    • Teilnahme an zulässigen Veranstaltungen

Kundenbereiche

  • Seit 8. Februar 2021 ist das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels zum Zweck des Erwerbs von Waren und von Dienstleistungsunternehmen zur Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen unter folgenden Voraussetzungen wieder zulässig:
    • Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Tragen einer FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen),
    • Sicherstellung von mindestens 20 m² pro Kunden (ist der Kundenbereich kleiner, darf max. ein Kunde den Kundenbereich betreten).
  • Bei körpernahen Dienstleistungen sind pro Kunden 10 m² sicherzustellen. Ist der Kundenbereich kleiner als 10 m², darf max. ein Kunde den Kundenbereich betreten. Zusätzlich muss vom Kunden ein negativer SARS-CoV-2-Test, bei dem die Probenentnahme nicht länger als 48 Stunden (Antigen-Test) bzw. 72 Stunden (molekularbiologischer Test) zurückliegt, verpflichtend vorgewiesen werden. Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Kunden und Dienstleister und/oder vom Kunden das Tragen einer FFP2-Maske nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn geeignete sonstige Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimieren und keine Speisen und Getränke konsumiert werden.
  • Der Kundenbereich der Betriebsstätten des Handels darf längstens zwischen 6 und 19 Uhr betreten werden.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Öffnungszeiten, Abstandsregeln und FFP2-Maske gelten auch für Märkte im Freien.
  • In baulich verbundenen Betriebsstätten (z. B. Einkaufszentren, Markthallen) ist die Konsumation von Speisen und Getränken verboten. Betreiber haben ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und umzusetzen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.

Gastronomie

  • Gastronomiebetriebe dürfen zu Bewirtungszwecken nicht betreten werden.
  • Zwischen 06:00 und 19:00 dürfen Speisen und Getränke von Personen abgeholt werden. Alkoholische Getränke dürfen zur Abholung nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
  • Speisen und Getränke dürfen nicht vor Ort und nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden, außerdem ist der Mindestabstand von zwei Metern zu Personen außerhalb des gemeinsamen Haushalts einzuhalten sowie eine FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen.
  • Gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und dem Tragen einer FFP2-Maske abseits des Verabreichungsplatzes weiterhin betreten werden, soweit sie ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht bloß zum Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden:
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben (Betriebskantinen),
    • Beherbergungsbetrieben (Verabreichung und Konsumation tunlichst in der Wohneinheit),
    • öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie.

Beherbergung

  • Die Beherbergung in Unterkunftsstätten sowohl gewerblich als auch privat, sowie entgeltlich und unentgeltlich (z.B. Hotels, Privatzimmervermietung, Ferienwohnung/-haus, Hütte, Campingplatz) ist nicht zulässig.
  • Die Übernachtung ist nur gestattet für die unbedingt erforderliche Dauer für
    • Personen, die sich am 3. November bereits in Beherbergung befanden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
    • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime)
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen zwischen 6 und 19 Uhr betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.
  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, außer es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung. Außerdem hat er einen FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen).
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.

Veranstaltungen

  • Die Teilnahme an Veranstaltungen ist grundsätzlich untersagt.
  • Zulässig sind derzeit nur folgende Veranstaltungen:
    • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können,
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
    • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Begräbnisse mit höchstens 50 Personen,
    • Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen,
    • Zusammenkünfte zum Zweck der Ausübung von Sport im Freiluftbereich, bei dessen Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, von nicht mehr als zehn Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen – bei Zusammenkünften im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten ist ein COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend,
    • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen,
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, zur tierschutzkonformen Ausbildung von Hunden im Freien und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Veranstaltungen im Spitzensport nach § 15 der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung,
    • Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit mit nicht mehr als 10 Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen – COVID-19-Präventionskonzept ist verpflichtend,
    • Zusammenkünfte von nicht mehr als vier Erwachsenen aus zwei verschiedenen Haushalten, zuzüglich von maximal 6 Minderjährigen,
    • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen.
  • Beim Betreten von Orten zum Zweck der Teilnahme an Veranstaltungen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten (gilt nicht bei Zusammenkünften von zwei Haushalten und im privaten Wohnbereich). Zusätzlich ist eine FFP2-Maske (nicht im privaten Wohnbereich und bei Zusammenkünften von zwei Haushalten nur in geschlossenen Räumen) zu tragen. Sonderbestimmungen gibt es für Zusammenkünfte im Bereich außerschulischer Jugenderziehung und –arbeit.

Weitere touristische Betriebe

  • Derzeit dürfen Freizeitbetriebe zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht betreten werden. Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe,
    • Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz. Für Bäder an Oberflächengewässern gilt das Verbot nicht, wenn in diesen Bädern ein Badebetrieb nicht stattfindet
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Theater, Konzertsäle und –arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museen
    • Museumsbahnen
  • Tierparks, Zoos und botanische Gärten sowie Museen, Archive, Bibliotheken und Büchereien dürfen seit 8. Februar 2021 mit Einschränkungen (FFP2-Masken, Mindestabstand von 2 Metern, Kapazitätsbegrenzung – 20 m² pro Kunde, etc.) öffnen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Die Ausübung von Sport in Innenbereichen von Sportstätten ist untersagt (Ausnahme Spitzensport). Sport in Freibereichen von Sportstätten ist nur zulässig, wenn es bei der sportartenspezifischen Ausübung nicht zu Körperkontakt kommt. Abstände und Personenbeschränkungen gelten analog zu Kundenbereichen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/freizeit.

Seilbahnen und öffentliche Verkehrsmittel

  • Seit 25. Jänner 2021 ist in Massenbeförderungsmitteln sowie Haltestellen und damit auch im Zugangsbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen (innen und draußen) das Tragen einer FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) und ein Abstand von mindestens zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, verpflichtend.
  • Kann aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen der Mindestabstand nicht eingehalten werden, kann dieser ausnahmsweise unterschritten werden.
  • Auch bei der gemeinsamen Benützung von Kraftfahrzeugen durch Personen aus unterschiedlichen Haushalten (Fahrgemeinschaften, Taxis, etc.) ist seit 25. Jänner 2021 eine FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen. Pro Reihe sind nur zwei Personen zulässig.
  • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln von Seil- und Zahnradbahnen (Gondeln, Kabinen, abdeckbare Sesseln) darf die Beförderungskapazität zusätzlich nur 50 % betragen, Personen aus einem Haushalt sind von dieser Beschränkung ausgenommen.
  • Die Benützung von Seil- und Zahnradbahnen ist zum Zweck des Aufenthalts im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung ist zulässig.
  • Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen müssen außerdem ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.

Mund-Nasen-Schutz

  • Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bieten Gesichtsvisiere (z. B. Face-Shields) keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus, daher sind sie als Alternative zu einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht mehr gestattet.
  • Eine FFP2-Maske ist im Handel, öffentlichen Verkehrsmitteln (auch Fahrgemeinschaften und Taxis), Gastronomie, Beherbergung sowie bei körpernahen Dienstleistungen und Veranstaltungen verpflichtend (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen).

Detaillierte Informationen stehen unter www.sichere-gastfreundschaft.at zur Verfügung.

Corona-Ampel – Maßnahmen abhängig der regionalen epidemiologischen Lage zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Einreise- und Reisebeschränkungen

  • Für Einreisen nach Österreich gibt es derzeit Beschränkungen (aktuelle Einreise-Verordnung)
    • Personen, die aus einem Risiko-Gebiet einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, brauchen bei der Einreise einen negativen SARS-CoV-2-Test (bzw. müssen dien innerhalb von 24 Stunden nachholen) und müssen 10 Tage in Quarantäne.
    • Nach 5 Tagen Quarantäne kann ein PCR- oder Antigentest gemacht werden, um die Quarantäne bei einem negativen Testergebnis beenden zu können.
    • Einreisen aus anderen Staaten als den EU-/EWR-Staaten, der Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino und dem Vatikan sind grundsätzlich untersagt, außer sie sind als sicheres Gebiet eingestuft.
    • Ausnahmen bzw. Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler, im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.
    • Seit 15. Jänner 2021 wird eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance) benötigt.
  • Aufgrund von hohen Infektionsgeschehen in einzelnen österreichischen Regionen kann für Personen, die ausreisen wollen, ein Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 verpflichtend sein.

  • Weitere Informationen zu den Grenzöffnungen und Reisebeschränkungen finden Sie unter Informationen für Gäste und Reisende.

Corona-Hilfspaket der Österreichischen Bundesregierung

Um die Wirtschaft in dieser Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Liquidität der Unternehmen geschnürt. Das Hilfspaket beinhaltet:

  • Lockdown-Umsatzersatz und Ausfallsbonus
  • Verbesserte Corona-Kurzarbeit und Neustartbonus
  • Härtefall-Fonds
  • Corona-Hilfsfonds (Haftungen und Fixkostenzuschüsse)
  • Steuerliche Erleichterungen

Viele dieser Maßnahmen sind insbesondere für die Beherbergung, Gastronomie und Freizeitwirtschaft sowie die Reisebranche wichtig. Nähere Informationen finden Sie unter Maßnahmenpaket für den Tourismus bzw. in den FAQs des Bundesministeriums für Finanzen.

Kontaktmöglichkeiten

Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: tourism@bmlrt.gv.at

Infoline der WKÖ: 0590900-4352, infopoint_Coronavirus@wko.at

Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621

Links

Infoseite www.sichere-gastfreundschaft.at

Infoseite der AGES zu COVID-19

Infoseite der Wirtschaftskammer Österreich berät vom Coronavirus betroffene Unternehmen zu den Themen Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen oder internationalen Lieferketten.

Infoseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz enthält häufig gestellte Fragen betreffend Reisen und zur Situation in Österreich sowie die wichtigsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz.

Infoseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten enthält aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen zu einzelnen Ländern.

Infoseite des Arbeitsmarktservices enthält alle Informationen zur Beantragung der COVID-19-Kurzarbeit

Veröffentlicht am 14.04.2021, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

Kontakt

Tourismus Servicestelle - Abteilung V/3