Informationen für Gäste und Reisende

Zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19) haben viele Länder Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen verhängt bis zu Grenz- über Gesundheitskontrollen für Reisende. Hier finden Gäste Informationen zu aktuellen Rahmenbedingungen.

Stand: 14.4.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Europa leidet nach wie vor unter hohen Corona-Infektionszahlen und unter den neuen Mutationen, die teilweise deutlich ansteckender sind. Die Bundesregierung evaluiert laufend gemeinsam mit Experten, Landeshauptleuten und Oppositionsparteien die derzeitige Situation. Aufgrund des Infektionsgeschehens sind derzeit keine weiteren Öffnungsschritte möglich. Da die Situation in den Bundesländern unterschiedlich ist, wird weiterhin auf regionale Maßnahmen gesetzt:

  • Die in Vorarlberg mit 15. März 2021 gesetzten Öffnungsschritte können – aufgrund der nach wie vor niedrigen Infektionszahlen – beibehalten werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der 4. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt. Details sind auf der Seite des Landes Vorarlberg zu finden.
  • Für Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol wird der Status quo beibehalten.
  • In Ostösterreich (Burgenland, Niederösterreich und Wien) verschärft die starke Ausbreitung der britischen Virusmutation derzeit die bereits angespannte Situation auf der Intensivmedizin. Daher haben sich die betroffenen Landeshauptleute im Abstimmung mit dem Gesundheitsminister auf eine Osterruhe von 1. – 18. April 2021 (ganztägige Ausgangsregelungen, Schließung des Handels, etc.) zur Eindämmung und Verbesserung der Situation geeinigt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in der 6. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt. Wien und Niederösterreich haben angekündigt, den Lockdown bis 2. Mai 2021 zu verlängern. Details sind auch auf der Seite des Landes Wien oder des Gesundheitsministeriums zu finden.
  • In Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 werden künftig umgehend Maßnahmen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung gesetzt.
  • Zusätzlich soll das bewährte Testangebot weiter ausgebaut werden, um Infektionen rasch erkennen und isolieren zu können.

Gemeinsames Ziel ist, dass die Branche möglichst bald wieder aufsperren kann. Die Bundesregierung wird daher weiterhin regelmäßig die Situation evaluieren und neubewertet.

Details finden Sie unter „Maßnahmen der Bundesregierung“ oder unter www.sichere-gastfreundschaft.at.

Das Außenministerium hat auch wieder Reisewarnungen ausgesprochen. Derzeit gibt es Einreisebeschränkungen nach Österreich und auch teilweise innerhalb von Österreich. Auf reopen.europa.eu kann man sich ab sofort über die geltenden Reisebestimmungen, Maßnahmen in Bezug auf Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit im jeweiligen EU-Mitgliedstaat informieren. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Fragen und Antworten

Wo finde ich aktuelle Informationen über das Coronavirus?

Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Wer kann derzeit nach Österreich einreisen?

Seit 15. Jänner 2021 benötigen alle Personen, die nach Österreich einreisen eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance) – die erhaltene Sendebestätigung ist elektronisch oder ausgedruckt mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen. Falls die elektronische Registrierung nicht möglich ist, können ausnahmsweise die alten Formulare entsprechend den Anlagen E oder F bei der Einreise mitgeführt werden. Eine solche Online-Einreiseregistrierung ist nicht notwendig für Personen, die unter die Ausnahmeregelungen gemäß §§ 7 und 8 der COVID-19-Einreiseverordnung fallen.

Derzeit ist die uneingeschränkte Einreise nach Österreich nur für Personen möglich, die aus folgenden Staaten einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage auch nur dort bzw. in Österreich aufgehalten haben: Australien, Island, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Vatikan.

Für alle anderen Personen gelten Einreisebeschränkungen:

  • Einreisende aus EU-/EWR-Staaten, aus der Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino und dem Vatikan (EU+-Bürger), die nicht oben erfasst sind, müssen unverzüglich eine zehntägige Quarantäne in einem bestehenden Wohnsitz oder einer sonstigen geeigneten Unterkunft (Bestätigung bei Einreise mitzubringen) antreten. Die Quarantäne kann mit einem negativen molekularbiologischen oder Antigen-Test frühestens ab dem 5. Tag nach Einreise vorzeitig beendet werden. Zusätzlich wird für die Einreise ein negativer SARS-CoV-2-Test benötigt, bei dem die Probenentnahme nicht länger als 72 Stunden (bei molekularbiologischen Tests) bzw. 48 Stunden (bei Antigen-Test) zurückliegt. Liegt kein solcher Test vor muss dieser innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.
  • Einreisen aus sonstigen Staaten oder Gebieten sind nicht zulässig, außer folgende Personen (für die gelten dieselben Regelungen wie im Punkt davor):
    • EU+-Bürger und deren Haushaltsangehörige
    • Personen mit Wohnsitz im EU+-Raum und deren Haushaltsangehörige
    • Diplomatisches Personal und deren Haushaltsangehörige
    • Personal internationaler Organisationen und deren Haushaltsangehörige
    • Personen im Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft od. Körperschaft öffentlichen Rechts mit Dienstort im Ausland
    • Personen, die in Österreich studieren/forschen/die Schule besuchen
    • Fremde mit Visum D
    • Personen mit Aufenthaltsberechtigung nach Niederlassungs-/Aufenthalts-/ Asylgesetz.
  • Folgende Personen dürfen mit einem ärztlichen Zeugnis gemäß Anlage C oder D einreisen, das einen negativen molekularbiologischen Test (<72 Stunden) oder Antigen-Test (<48 Stunden) bestätigt. Kann kein Zeugnis vorgelegt werden, ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten, die mit einem negativen Testergebnis frühzeitig beendet werden kann:
    • humanitäre Einsatzkräfte
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (einschl. Saisonarbeitskräfte)
    • Eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen
    • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen
    • Fremde mit Lichtbildausweis gem. §95 FPG
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs zu beruflichen, familiären Zwecken oder zur Teilnahme am Schul-/Studienbetrieb einreisen, müssen seit 10. Februar 2021:
    • einen negativen SARS-CoV-2-Test vorlegen, bei dem die Probenentnahme nicht länger als 7 Tage zurückliegt. Bei Personen, die aus einem Hochinzidenzstaat (Bulgarien, Estland, Frankreich, Italien, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern) oder einem Staat außerhalb der EU/EWR, Schweiz, Andorra, Monaco, San Marina und dem Vatikan (ausgenommen Australien, Neuseeland, Singapur, Südkorea) einreisen, oder sich innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise dort aufgehalten haben, darf die Probenentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Liegt kein solcher Test vor muss dieser innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.
    • spätestens alle 28 Tage eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance) durchführen. Bei Änderungen der meldepflichtigen Daten (z.B. Aufenthaltsorte, Kontaktdaten) muss sofort eine neue Registrierung erfolgen.
  • Bei der Inanspruchnahme von unbedingt notwendigen medizinischen Leistungen in Österreich ist die Einreise ohne Einschränkungen für österreichische Staatsbürger, Personen mit Pflichtversicherung in der österreichischen Krankenversicherung oder Personen mit Behandlungszusage aufgrund besonders berücksichtigungswürdiger medizinischer Gründe zulässig. Ebenfalls ohne Einschränkungen ist die Einreise nach Österreich zulässig für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich nach Inanspruchnahme einer unbedingt notwendigen medizinischen Leistung im Ausland. In beiden Fällen ist die unbedingte Notwendigkeit glaubhaft zu machen und mittels Vorlage gemäß Anlage G oder H zu bestätigen.
  • Die Verordnung gilt nicht für/bei (u.a.):
    • Transitpassagiere
    • Durchreise
    • Einreise in die Gemeinden Vomp-Hinterriss, Mittelberg und Jungholz.
    • Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen).
  • Nähere Details und Ausnahmebestimmungen sowie die Formulare entnehmen Sie bitte der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 samt Anhängen oder konsultieren Sie die Informationsseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
  • Bei einer behördlichen Überprüfung in Bezug auf die Ausnahme des Pendlerverkehrs muss das Arbeitsverhältnis glaubhaft bescheinigt werden. Ein Muster dazu gibt es von der Wirtschaftskammer Österreich.

Ziel bleibt aber weiterhin die vollkommene Wiederherstellung des EU-Binnenmarktes und des freien Personenverkehrs sowie die Öffnung zu weiteren Staaten, sobald es die epidemiologische Situation zulässt.

Welche Reisebeschränkungen gibt es innerhalb von Österreich?

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Wo finde ich Informationen über Reisewarnungen und Reiseeinschränkungen?

Aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Kann ich Ausflüge und Urlaubsreisen innerhalb von Österreich machen?

Seit 8. Februar 2021 kommt es in Österreich zu behutsamen Öffnungsschritten. Ausgangsregelungen gibt es zwischen 20 Uhr und 6 Uhr Früh. In dieser Zeit ist das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs nur zu den folgenden Zwecken möglich, um eine Verbreitung von COVID-19 und einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und familiärer Pflichten
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
    • Kontakt mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird
    • Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens
    • Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen oder die Vornahme einer Testung auf SARS-CoV-2
    • Deckung eines Wohnbedürfnisses
    • Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse wie Friedhofsbesuche, individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung
    • Versorgung von Tieren
  • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung alleine, mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern, einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer Kontakt gepflegt wird
  • Wahrnehmung von unaufschiebbaren gerichtlichen und behördlichen Wegen, einschließlich der Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper und an mündlichen Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden zur Wahrung des Grundsatzes der Öffentlichkeit
  • Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen oder zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie
  • Zulässiges Betreten von Kundenbereichen in Betriebsstätten

Veranstaltungen sind bis auf weiteres bis auf wenige Ausnahmen untersagt.

Welche Regelungen gelten für Gastronomiebetriebe?

  • Gastronomiebetriebe dürfen zu Bewirtungszwecken vor Ort derzeit nicht betreten werden.
  • Zwischen 06:00 und 19:00 dürfen Speisen und Getränke von Personen abgeholt werden. Alkoholische Getränke per Abholung dürfen nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
  • Speisen und Getränke dürfen nicht vor Ort und nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden, außerdem ist der Mindestabstand von zwei Metern zu Personen außerhalb des gemeinsamen Haushalts einzuhalten sowie eine FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und dem Tragen einer FFP2-Maske abseits des Verabreichungsplatzes weiterhin betreten werden, soweit sie ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht bloß zum Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden:
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben (Betriebskantinen),
    • Beherbergungsbetrieben (Verabreichung und Konsumation tunlichst in der Wohneinheit),
    • öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/Gastronomie.

Welche Regelungen gelten für Beherbergungsbetriebe?

  • Das Betreten von Beherbergungsbetrieben zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleitungen von Beherbergungsbetrieben ist derzeit untersagt. Die Beherbergung in Unterkunftsstätten sowohl gewerblich als auch privat, sowie entgeltlich und unentgeltlich (z.B. Hotels, Privatzimmervermietung, Ferienwohnung/-haus, Hütte, Campingplatz) ist damit nicht zulässig.
  • Ausnahmen für die unbedingt erforderliche Dauer:
    • Personen, die sich seit 3. November bereits in Beherbergung befanden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
    • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime).
  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, außer es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung. Außerdem hat er einen FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen).
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen zwischen 6 und 19 Uhr betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.

Welche Regelungen gibt es für weitere touristische Betriebe?

  • Derzeit dürfen Freizeitbetriebe zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht betreten werden. Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe,
    • Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz. Für Bäder an Oberflächengewässern gilt das Verbot nicht, wenn in diesen Bädern ein Badebetrieb nicht stattfindet
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Theater, Konzertsäle und –arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten – Öffnung ab 8. Februar 2021 mit Einschränkungen (FFP2-Masken, Abstand, Kapazitätsbegrenzung, etc.) möglich
  • Tierparks, Zoos und botanische Gärten sowie Museen, Archive, Bibliotheken und Büchereien dürfen seit 8. Februar 2021 mit Einschränkungen (FFP2-Masken, Mindestabstand von 2 Metern, Kapazitätsbegrenzung – 20 m² pro Kunde, etc.) öffnen.
  • Die Ausübung von Sport in Innenbereichen von Sportstätten ist untersagt (Ausnahme Spitzensport). Sport in Freibereichen von Sportstätten ist nur zulässig, wenn es bei der sportartenspezifischen Ausübung nicht zu Körperkontakt kommt. Abstände und Personenbeschränkungen gelten analog zu Kundenbereichen.
  • Die Benützung von Seil- und Zahnradbahnen ist zum Zweck des Aufenthalts im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung zulässig.
    • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln von Seil- und Zahnradbahnen (Gondeln, Kabinen, abdeckbare Sesseln) darf die Beförderungskapazität zusätzlich nur 50 % betragen, Personen aus einem Haushalt sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Außerdem ist eine FFP2 Maske ohne Ausatemventil oder eine äquivalente Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen.
    • Das Tragen einer FFP2-Maske gilt auch bei Haltestellen und damit auch im Zugangsbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen (innen und draußen).
    • Grundsätzlich ist seit 25. Jänner 2021 ein Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, verpflichtend. Kann aufgrund der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen der Mindestabstand nicht eingehalten werden, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.
    • Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen müssen außerdem ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/freizeit.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno bei einer Pauschalreise zu gewähren?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno in Beherbergungsbetrieben möglich?

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Was passiert, wenn ich in Österreich oder im Ausland Urlaub mache und an Corona erkranke?

Die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln soll dabei helfen, den Urlaub genießen zu können und gesund sowie erholt aus dem Urlaub zurückzukehren. Für den Fall, dass aber dennoch eine Erkrankung erfolgt, hat das Arbeitsministerium ein Handbuch mit wesentlichen Informationen, auch zum Anspruch auf Entgeltfortzahlung veröffentlicht. Dieses finden Sie hier.

Wie kann ich mich bestmöglich vor einer Infektion schützen?

Schutzmaßnahmen sind - wie bei der saisonalen Grippe - folgende:

  • Mehrmals täglich gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Vermeidung von direktem Kontakt zu kranken Menschen.
  • Bei Husten und Niesen Mundes und Nase mit einem Papiertaschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedecken.

Was tue ich, wenn sich Symptome einer Erkrankung zeigen?

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Kontaktmöglichkeiten

Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: tourism@bmlrt.gv.at

Infoline der WKÖ: 0590900-4352, infopoint_Coronavirus@wko.at

Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621

Links

Infoseite www.sichere-gastfreundschaft.at

Infoseite zur Corona-Ampel

Infoseite der AGES zu COVID-19

Infoseite der Wirtschaftskammer Österreich berät vom Coronavirus betroffene Unternehmen zu den Themen Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen oder internationalen Lieferketten.

Infoseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz enthält häufig gestellte Fragen betreffend Reisen und zur Situation in Österreich sowie die wichtigsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz.

Infoseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten enthält aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen zu einzelnen Ländern.

Veröffentlicht am 14.04.2021, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

Kontakt

Tourismus Servicestelle - Abteilung V/3