Informationen für Tourismusbetriebe

Hier finden Tourismusbetriebe einen Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen.

Stand: 16.11.2020, 1:00 Uhr. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Lockdown im November 2020

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen ist zur Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems ein zweiter Lockdown notwendig geworden. Geregelt sind die aktuellen Bestimmungen in der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung. Damit gehen auch Einschränkungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft einher. Details finden Sie unter „Maßnahmen der Bundesregierung“ oder unter www.sichere-gastfreundschaft.at.

Corona-Hilfspaket der Österreichischen Bundesregierung

Um die Wirtschaft in dieser Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Liquidität der Unternehmen geschnürt. Das Hilfspaket beinhaltet:

  • NEU: Umsatzersatz im November 2020 mit bis zu 80% für jene Betriebe, die direkt von den Einschränkungen der Verordnung zum 2. Lockdown betroffen sind.
  • Verbesserte Corona-Kurzarbeit und Neustartbonus
  • Härtefall-Fonds
  • Corona-Hilfsfonds (Haftungen und Fixkostenzuschüsse)
  • Steuerliche Erleichterungen

Viele dieser Maßnahmen sind insbesondere für die Beherbergung, Gastronomie und Freizeitwirtschaft sowie die Reisebranche wichtig. Nähere Informationen finden Sie unter Maßnahmenpaket für den Tourismus bzw. in den FAQs des Bundesministeriums für Finanzen.

Corona-Ampel – Maßnahmen abhängig der regionalen epidemiologischen Lage zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Leitfaden für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Seit 1. September steht das Angebot auch Beschäftigten in gewerblichen Gastronomiebetrieben, auf Campingplätzen und in Jugendherbergen offen. Mit 1. November können sich zusätzlich Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung bis 30. April 2021 übernommen. Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.

Allgemeine Fragen

Welche Regelungen gibt es für gastronomische Betriebe?

  • Gastronomiebetriebe dürfen zu Bewirtungszwecken vor Ort nicht mehr betreten werden.
  • Zwischen 06:00 und 19:00 dürfen Speisen und Getränke von Personen abgeholt werden. Speise und Getränke dürfen nicht vor Ort oder im Umkreis von 50 Metern konsumiert werden, außerdem ist der Mindestabstand zu Personen außerhalb des gemeinsamen Haushalts einzuhalten und ein MNS zu tragen.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
  • Seit September können sich Beschäftigte in gewerblichen Gastronomiebetrieben im Rahmen der österreichweiten Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ regelmäßig testen lassen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie.

Welche Regelungen gibt es für Beherbergungsbetriebe?

  • Die Übernachtung in Beherbergungsbetrieben ist derzeit nur gestattet für
    • Personen, die sich am 3. November bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus beruflichen Gründen,
    • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime)
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen zwischen 6 und 19 Uhr betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.

Welche Regelungen gibt es für weitere touristische Betriebe?

  • Mit 3. November dürfen Freizeitbetriebe zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht mehr betreten werden. Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe,
    • Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz. Für Bäder an Oberflächengewässern gilt das Verbot nicht, wenn in diesen Bädern ein Badebetrieb nicht stattfindet
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Theater, Konzertsäle und –arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museen
    • Museumsbahnen
    • Archive, Bibliotheken, Büchereien
    • Tierparks und Zoos
  • Die Benützung von Seil- und Zahnradbahnen ist zum Zweck des Aufenthalts im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung nicht gestattet.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/freizeit.

Wer kann derzeit nach Österreich einreisen?

Aufgrund der epidemiologischen Lage besteht ab 31. Oktober die Reisefreiheit (Einreise nach Österreich ohne Einschränkungen) für Personen, die aus den folgenden Staaten oder Regionen nach Österreich einreisen:

Australien

Island

Monaco

Slowakei

Belgien (mit Ausnahme der Regionen Région de Bruxelles-Capitale / Brussels Hoofdstedelijk Gewest, Wallonien)

Italien

Neuseeland

Slowenien

Bulgarien (mit Ausnahme der Regionen Blagoevgrad, Burgas, Dobrich, Gabrovo, Jambol, Kardzhali, Montana, Plovdiv, Rasgrad, Shumen, Sliven, Smoljan, Sofia, Stara Zagora, Targovishte, Varna)

Japan

Niederlande

Spanien (nur die Autonome Gemeinschaft Kanaren)

Dänemark

Kanada

Norwegen

Ungarn

Deutschland

Kroatien (nur die Regionen Brod-Posavina, Istrien, Koprivnica-Križevci, Osijek-Baranja, Šibenik-Knin, Varaždin, Zadar)

Polen

Uruguay

Estland

Lettland

Portugal (mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Norte)

Vatikan

Finnland

Liechtenstein

Republik Korea

Vereinigtes Königreich (mit Ausnahme der Regionen East Midlands, North East, Yorkshire and The Humber)

Frankreich (mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Provence-Alpes-Côte d’Azur)

Litauen

San Marino

Zypern

Griechenland

Luxemburg

Schweden

 

Irland

Malta

Schweiz

 

Personen, die aus diesen Staaten oder Regionen nach Österreich einreisen und sich in den letzten 10 Tagen in keinem anderen Staat als Österreich oder den oben genannten Staaten oder Regionen aufgehalten haben, benötigen keinen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 und müssen keine 10-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne antreten. .

Erfolgt die Einreise nach Österreich aus einem nicht oben genannten EU-/EWR-Staat, ist bei der Ankunft ein ärztliches Zeugnis (mit negativen COVID-19 Testergebnis) vorzuweisen oder eine zehntätige Quarantäne anzutreten. Ist ein während der Quarantäne durchgeführter COVID-19 Test negativ, gilt sie als beendet. Bei der Einreise aus einem Risikogebiet (Staaten der Anlage B) oder Aufenthalt in einem dieser Staaten/Gebiete innerhalb der letzten 10 Tage ist bei Einreise ein negatives COVID-19-Testergebnis vorzuweisen oder eine zehntägige Quarantäne anzutreten und binnen 48 Stunden ein COVID-19 Test zu veranlassen.

Die Einreise aus einem nicht oben genannten Drittstaat ist generell untersagt. Ausgenommen hiervon sind beispielsweise Bürgerinnen und Bürger aus Österreich, EU-/EWR-Staaten, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs sowie Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in diesen Staaten.

Nähere Details und Ausnahmebestimmungen entnehmen Sie bitte der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 samt Anhängen oder konsultieren Sie die Informationsseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Eine Durchreise durch Österreich ist ohne Zwischenstopp erlaubt (detaillierte Informationen auf der Seite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz).

Ziel bleibt weiterhin die vollkommene Wiederherstellung des EU-Binnenmarktes und des freien Personenverkehrs sowie die Öffnung zu weiteren Staaten, sobald es die epidemiologische Situation zulässt.

Was tue ich, wenn ein Gast bzw. eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Symptome zeigt?

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno bei einer Pauschalreise zu gewähren?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno in Beherbergungsbetrieben möglich?

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Wie kann ich mich als Mitarbeiterin und Mitarbeiter in Gastronomie und Hotellerie schützen?

Schutzmaßnahmen sind - wie bei der saisonalen Grippe - folgende:

  • Mehrmals täglich gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Vermeidung von direktem Kontakt zu kranken Menschen.
  • Bei Husten und Niesen Mundes und Nase mit einem Papiertaschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedecken.

Ab wann und unter welchen Voraussetzungen habe ich als Unternehmerin/Unternehmer Anspruch auf Entschädigung für infolge von Coronavirus zurückgegangene Umsätze?

Ziel der Bundesregierung ist, österreichische Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und deren Liquidität zu sichern und hat dafür ein bis zu 38 Mrd. Euro Hilfspaket geschnürt.

  • Informationen zu steuerlichen Erleichterungen sowie dem Aussetzen von Gebühren finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen.
  • Informationen zum Härtefallfonds, der Unterstützung in akuter finanzieller Notlage für Ein-Personen-Unternehmen (EPU, neue Selbständige), freie Dienstnehmer nach §4 Abs. 4 ASVG und Kleinstbetrieben, finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftskammer Österreich
  • Informationen zum Corona Hilfs-Fonds, der Unterstützung von Unternehmen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind, finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Finanzen.

Für KMUs der Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank ein Maßnahmenpaket geschnürt hat. Nähere Information zu diesem Unterstützungsmodell finden Sie unter www.oeht.at.

Besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Entgeltfortzahlungsansprüche u. a. bei Krankheit (Unglücksfall), Unfall, Pflege naher Angehöriger, aber auch im Fall der Quarantäneverhängung gem. Absonderungsverordnung, BGBl. Nr. II 39/1915 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. II 21/2020. In Bezug auf Betriebseinschränkungen und –schließungen hat die Bundesregierung mit 15. März 2020 ein neues Kurzarbeitsmodell verabschiedet, damit möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Beschäftigung gehalten werden können. Nähere Informationen zum Corona-Kurzarbeitsmodell finden Sie auf den Seiten des Arbeitsmarktservice AMS.

Gibt es Unterstützungsmaßnahmen in Bezug auf Beiträge der Sozialversicherung für Selbständige?

Erleichterung in Bezug auf Sozialversicherungsbeiträge für Selbständige, die vom Coronavirus direkt oder indirekt durch Erkrankung oder Quarantäne betroffen sind oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnen und dadurch Zahlungsschwierigkeiten haben, sind möglich. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_soziales

Kontaktmöglichkeiten

Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: tourism@bmlrt.gv.at

Infoline der WKÖ: 0590900-4352, infopoint_Coronavirus@wko.at

Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621

Links

Infoseite www.sichere-gastfreundschaft.at

Infoseite zur Corona-Ampel

Infoseite der AGES zu COVID-19

Infoseite der Wirtschaftskammer Österreich berät vom Coronavirus betroffene Unternehmen zu den Themen Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen oder internationalen Lieferketten.

Infoseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz enthält häufig gestellte Fragen betreffend Reisen und zur Situation in Österreich sowie die wichtigsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz.

Infoseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten enthält aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen zu einzelnen Ländern.

Infoseite des Arbeitsmarktservices enthält alle Informationen zur Beantragung der COVID-19-Kurzarbeit.

Veröffentlicht am 16.11.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

Kontakt

Tourismus Servicestelle - Abteilung V/3