Informationen für Tourismusbetriebe

Hier finden Tourismusbetriebe einen Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen.

Stand: 12.5.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Lockerungen im Tourismus

Seit über einem Jahr leidet die ganze Welt unter COVID-19 und neue Mutationen führen immer wieder zu neuen Wellen. Dank der Disziplin der österreichischen Bevölkerung während der Lockdowns, dem Tragen von FFP2-Masken und regelmäßigen Tests, konnten in Österreich die Infektionszahlen stark gesenkt werden und auch die Belastung auf Intensivstationen verbessert werden. Österreich ist damit in der Lage ab 19. Mai 2021 branchenübergreifend vorsichtig zu öffnen.

Derzeit gelten noch die Rahmenbedingungen gemäß der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Die Maßnahmen sind auch auf der Seite des Gesundheitsministeriums abgebildet. In Vorarlberg bestehen weiterhin die mit 15. März 2021 gesetzten Öffnungsschritte – Details sind im § 24 der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung geregelt und auf der Seite des Landes Vorarlberg zu finden.

Der Öffnungsplan sieht eine branchenübergreifende Öffnung ab 19. Mai 2021 vor. Ab 1. Juli 2021 sollen weitere Erleichterungen folgen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind bereits in der COVID-19-Öffnungsverordnung geregelt. Auch die Einreisebestimmungen aus Ländern mit niedrigen Inzidenzen sollen ab dem 19. Mai 2021 gelockert werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden wieder in einer Verordnung des Gesundheitsministers geregelt und ehestmöglich veröffentlicht.

Um auch weiterhin die Corona-Situation im Griff zu haben, wird die Entwicklung laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit einem Expertenteam und den Landeshauptleuten evaluiert. Zusätzlich wird weiterhin auf folgende Maßnahmen gesetzt:

    • Einschränkungen in Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung
    • Ausbau des bewährten Testangebots, um Infektionen rasch zu erkennen und zu isolieren
    • Motivation der österreichischen Bevölkerung zur Inanspruchnahme des Impfangebotes

Corona-Hilfspaket der Österreichischen Bundesregierung

Um die Wirtschaft in dieser Krise bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Liquidität der Unternehmen geschnürt. Das Hilfspaket beinhaltet:

  • Lockdown-Umsatzersatz und Ausfallsbonus
  • Verbesserte Corona-Kurzarbeit und Neustartbonus
  • Härtefall-Fonds
  • Corona-Hilfsfonds (Haftungen und Fixkostenzuschüsse)
  • Steuerliche Erleichterungen

Viele dieser Maßnahmen sind insbesondere für die Beherbergung, Gastronomie und Freizeitwirtschaft sowie die Reisebranche wichtig. Nähere Informationen finden Sie unter Maßnahmenpaket für den Tourismus bzw. in den FAQs des Bundesministeriums für Finanzen.

Leitfaden für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Seit 1. September 2020 steht das Angebot auch Beschäftigten in gewerblichen Gastronomiebetrieben, auf Campingplätzen und in Jugendherbergen offen. Mit 1. November 2020 können sich zusätzlich Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen. Das Testangebot gilt auch wieder für die Sommersaison 2021. Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot.

Allgemeine Fragen

Welche Regelungen gibt es für gastronomische Betriebe?

  • Gastronomiebetriebe dürfen zu Bewirtungszwecken vor Ort bis einschließlich 18. Mai 2021 nicht betreten werden (Ausnahme Vorarlberg).
  • Zwischen 06:00 und 19:00 dürfen Speisen und Getränke von Personen abgeholt werden. Alkoholische Getränke zur Abholung dürfen nur in handelsüblich verschlossenen Gefäßen verkauft werden.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.
  • Speisen und Getränke dürfen nicht vor Ort und nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden, außerdem ist der Mindestabstand von zwei Metern zu Personen außerhalb des gemeinsamen Haushalts einzuhalten sowie eine FFP2-Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und dem Tragen einer FFP2-Maske abseits des Verabreichungsplatzes weiterhin betreten werden, soweit sie ausschließlich durch die dort betreuten, untergebrachten oder nicht bloß zum Besuch aufhältigen Personen oder durch Betriebsangehörige genutzt werden:
    • Krankenanstalten und Kuranstalten,
    • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
    • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
    • Betrieben (Betriebskantinen),
    • Beherbergungsbetrieben (Verabreichung und Konsumation tunlichst in der Wohneinheit),
    • öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Seit September 2020 können sich Beschäftigte in gewerblichen Gastronomiebetrieben im Rahmen der österreichweiten Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ regelmäßig testen lassen.
  • Ab 19. Mai 2021 dürfen Gastronomiebetriebe wieder aufsperren (Sperrstunde 22 Uhr): Die Gästegruppe darf indoor max. 4 Erwachsene zuzüglich 6 Minderjähriger und outdoor max. 10 Erwachsener zuzüglich 10 Minderjähriger umfassen. Sowohl ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) als auch Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung sind verpflichtend und abseits des Verabreichungsplatzes sind FFP2-Masken zu tragen. Konsumation ist nur im Sitzen zulässig, außer an Imbiss- und Gastronomieständen. Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie.

Welche Regelungen gibt es für Beherbergungsbetriebe?

  • Die Beherbergung in Unterkunftsstätten sowohl gewerblich als auch privat, sowie entgeltlich und unentgeltlich (z.B. Hotels, Privatzimmervermietung, Ferienwohnung/-haus, Hütte, Campingplatz) ist bis einschließlich 18. Mai 2021 nicht zulässig.
  • Die Übernachtung ist bis dahin nur gestattet für die unbedingt erforderliche Dauer für
    • Personen, die sich am 3. November 2020 bereits in Beherbergung befinden, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
    • zu Ausbildungszwecken gesetzlich anerkannter Einrichtungen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste bzw. Patienten und Begleitpersonen in einer Kuranstalt bzw. Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime)
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen zwischen 6 und 19 Uhr betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.
  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, außer es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung. Außerdem hat er einen FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen).
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein Test-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Beschäftigte in gewerblichen Beherbergungsbetrieben sowie Privatzimmervermieter können sich im Rahmen der österreichweiten Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ regelmäßig testen lassen.
  • Ab 19. Mai 2021 dürfen Beherbergungsbetriebe wieder für alle Arten von Nächtigungen aufsperren: Sowohl ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) als auch eine Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung sind verpflichtend und in allgemeinen Bereichen sind FFP2-Masken zu tragen. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden. Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung.

Welche Regelungen gibt es für weitere touristische Betriebe?

  • Derzeit dürfen Freizeitbetriebe zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht betreten werden. Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
  • Tierparks, Zoos und botanische Gärten sowie Kulturbetriebe (Museen, Archive, Bibliotheken und Büchereien) dürfen seit 8. Februar 2021 mit Einschränkungen (FFP2-Masken, Mindestabstand von 2 Metern, Kapazitätsbegrenzung – 20 m² pro Kunde, etc.) öffnen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ab 1. April 2021 ein COVID-19-Präventionskonzept.
  • Die Ausübung von Sport in Innenbereichen von Sportstätten ist untersagt (Ausnahme Spitzensport). Sport in Freibereichen von Sportstätten ist nur zulässig, wenn es bei der sportartenspezifischen Ausübung nicht zu Körperkontakt kommt. Abstände und Personenbeschränkungen gelten analog zu Kundenbereichen.
  • Die Benützung von Seil- und Zahnradbahnen ist zum Zweck des Aufenthalts im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung zulässig.
    • In geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln von Seil- und Zahnradbahnen (Gondeln, Kabinen, abdeckbare Sesseln) darf die Beförderungskapazität zusätzlich nur 50 % betragen, Personen aus einem Haushalt sind von dieser Beschränkung ausgenommen. Außerdem ist eine FFP2 Maske ohne Ausatemventil oder eine äquivalente Maske (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen) zu tragen.
    • Das Tragen einer FFP2-Maske gilt auch bei Haltestellen und damit auch im Zugangsbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen (innen und draußen).
    • Grundsätzlich ist seit 25. Jänner 2021 ein Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, verpflichtend. Kann aufgrund der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen der Mindestabstand nicht eingehalten werden, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.
    • Betreiber von Seil- und Zahnradbahnen müssen außerdem ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Ab 19. Mai 2021 dürfen Sportstätten (indoor und outdoor) sowie Kultur- und Freizeitbetriebe wieder aufsperren (zwischen 5 - 22 Uhr): COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend, für Kultur und Sportstätten gilt m²-Regelung wie im Handel, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (ausgenommen Kultureinrichtungen) bei länger andauernder Interaktion (über 15 Minuten), Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von 2 Metern zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht in geschlossenen Räumen (ausgenommen während des Sports und in Feuchträumen)
  • Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit.

Welche Rahmenbedingungen gelten für Veranstaltungen?

  • Die Teilnahme an Veranstaltungen ist grundsätzlich bis einschließlich 18. Mai 2021 untersagt. Zulässig sind derzeit nur folgende Veranstaltungen:
    • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht in digitaler Form abgehalten werden können,
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
    • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Begräbnisse mit höchstens 50 Personen,
    • Proben und künstlerische Darbietungen ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen,
    • Zusammenkünfte zum Zweck der Ausübung von Sport im Freiluftbereich, bei dessen Ausübung es nicht zu Körperkontakt kommt, von nicht mehr als zehn Personen, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen – bei Zusammenkünften im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten ist ein COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend,
    • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen,
    • Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, zur tierschutzkonformen Ausbildung von Hunden im Freien und zu beruflichen Abschlussprüfungen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist,
    • Veranstaltungen im Spitzensport nach § 15 der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung,
    • Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit mit nicht mehr als 10 Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen – COVID-19-Präventionskonzept ist verpflichtend,
    • Zusammenkünfte von nicht mehr als vier Erwachsenen aus zwei verschiedenen Haushalten, zuzüglich von maximal 6 Minderjährigen,
    • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen.
  • Beim Betreten von Orten zum Zweck der Teilnahme an Veranstaltungen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten (gilt nicht bei Zusammenkünften von zwei Haushalten und im privaten Wohnbereich). Zusätzlich ist eine FFP2-Maske (nicht im privaten Wohnbereich und bei Zusammenkünften von zwei Haushalten nur in geschlossenen Räumen) zu tragen. Sonderbestimmungen gibt es für Zusammenkünfte im Bereich außerschulischer Jugenderziehung und –arbeit.
  • Ab 19. Mai 2021 sind Zusammenkünfte unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässig:
    • Zwischen 22.00 und 05.00 Uhr des folgenden Tages sind Zusammenkünfte mit höchstens 4 Erwachsenen und 6 Minderjährigen aus unterschiedlichen Haushalten zulässig.
    • Zwischen 05.00 und 22.00 Uhr sind folgende Zusammenkünfte zulässig:
      • Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen, an denen höchstens 4 Erwachsene und 6 Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
      • Zusammenkünfte im Freien, an denen höchstens 10 Erwachsene und 10 Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
      • Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 Teilnehmern: Anzeigepflicht ab 10 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, keine Verabreichung von Speisen und Getränken, Mindestabstand von 2 Metern zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innen- und Außenbereich
      • Zusammenkünfte mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1.500 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und mit bis zu 3.000 Teilnehmern im Freien: Anzeigepflicht ab 10 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von 2 Metern (oder 1 Sitzplatz) zu Personen aus anderen Haushalten bzw. außerhalb der Besuchergruppe, FFP2-Masken-Pflicht im Innen- und Außenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
      • Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit, betreute Ferienlager: bis zu 20 Teilnehmenden zuzüglich 4 Betreuungspersonen, bei Vorliegen eines COVID-19-Präventionskonzeptes und eines COVID-19-Beauftragten Unterschreitung des Mindestabstandes und Entfall der FFP2-Maske möglich, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
      • Fach- und Publikumsmessen: Anzeigepflicht ab 10 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, m² Regelung wie im Handel, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von 2 Metern zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innen- und Außenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
  • Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen.

Wer kann derzeit nach Österreich einreisen?

Seit 15. Jänner 2021 benötigen alle Personen, die nach Österreich einreisen eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance) – die erhaltene Sendebestätigung ist elektronisch oder ausgedruckt mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen. Falls die elektronische Registrierung nicht möglich ist, können ausnahmsweise die alten Formulare entsprechend den Anlagen E oder F bei der Einreise mitgeführt werden. Eine solche Online-Einreiseregistrierung ist nicht notwendig für Personen, die unter die Ausnahmeregelungen gemäß §§ 7 und 8 der COVID-19-Einreiseverordnung fallen.

Derzeit ist die uneingeschränkte Einreise nach Österreich nur für Personen möglich, die aus folgenden Staaten einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage auch nur dort bzw. in Österreich aufgehalten haben: Australien, Island, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Vatikan.

Für alle anderen Personen gelten Einreisebeschränkungen:

  • Einreisende aus EU-/EWR-Staaten, aus der Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino und dem Vatikan (EU+-Bürger), die nicht oben erfasst sind, müssen unverzüglich eine zehntägige Quarantäne in einem bestehenden Wohnsitz oder einer sonstigen geeigneten Unterkunft (Bestätigung bei Einreise mitzubringen) antreten. Die Quarantäne kann mit einem negativen molekularbiologischen oder Antigen-Test frühestens ab dem 5. Tag nach Einreise vorzeitig beendet werden. Zusätzlich wird für die Einreise zusätzlich ein negativer SARS-CoV-2-Test benötigt, bei dem die Probenentnahme nicht länger als 72 Stunden (bei molekularbiologischen Tests) bzw. 48 Stunden (bei Antigen-Tests) zurückliegt. Liegt kein solcher Test vor muss dieser innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.
  • Einreisen aus sonstigen Staaten oder Gebieten sind nicht zulässig, außer folgende Personen (für die gelten dieselben Regelungen wie im Punkt davor):
    • EU+-Bürger und deren Haushaltsangehörige
    • Personen mit Wohnsitz im EU+-Raum und deren Haushaltsangehörige
    • Diplomatisches Personal und deren Haushaltsangehörige
    • Personal internationaler Organisationen und deren Haushaltsangehörige
    • Personen im Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft od. Körperschaft öffentlichen Rechts mit Dienstort im Ausland
    • Personen, die in Österreich studieren/forschen/die Schule besuchen
    • Fremde mit Visum D
    • Personen mit Aufenthaltsberechtigung nach Niederlassungs-/Aufenthalts-/ Asylgesetz.
  • Folgende Personen dürfen mit einem ärztlichen Zeugnis gemäß Anlage C oder D einreisen, das einen negativen molekularbiologischen Test (<72 Stunden) oder Antigen-Test (<48 Stunden) bestätigt. Kann kein Zeugnis vorgelegt werden, ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten, die mit einem negativen Testergebnis frühzeitig beendet werden kann:
    • humanitäre Einsatzkräfte
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen (einschl. Saisonarbeitskräfte)
    • Eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen
    • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen
    • Fremde mit Lichtbildausweis gem. §95 FPG
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs zu beruflichen, familiären Zwecken oder zur Teilnahme am Schul-/Studienbetrieb einreisen, müssen:
    • einen negativen SARS-CoV-2-Test vorlegen, bei dem die Probenentnahme nicht länger als 7 Tage zurückliegt. Bei Personen, die aus einem Hochinzidenzstaat (Bulgarien, Estland, Frankreich, Italien, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern) oder einem Staat außerhalb der EU/EWR, Schweiz, Andorra, Monaco, San Marina und dem Vatikan (ausgenommen Australien, Neuseeland, Singapur, Südkorea) einreisen, oder sich innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise dort aufgehalten haben, darf die Probenentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Liegt kein solcher Test vor muss dieser innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.
    • spätestens alle 28 Tage eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance) durchführen. Bei Änderungen der meldepflichtigen Daten (z.B. Aufenthaltsorte, Kontaktdaten) muss sofort eine neue Registrierung erfolgen.
  • Bei der Inanspruchnahme von unbedingt notwendigen medizinischen Leistungen in Österreich ist die Einreise ohne Einschränkungen für österreichische Staatsbürger, Personen mit Pflichtversicherung in der österreichischen Krankenversicherung oder Personen mit Behandlungszusage aufgrund besonders berücksichtigungswürdiger medizinischer Gründe zulässig. Ebenfalls ohne Einschränkungen ist die Einreise nach Österreich zulässig für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich nach Inanspruchnahme einer unbedingt notwendigen medizinischen Leistung im Ausland. In beiden Fällen ist die unbedingte Notwendigkeit glaubhaft zu machen und mittels Vorlage gemäß Anlage G oder H zu bestätigen.
  • Die Verordnung gilt nicht für/bei (u.a.):
    • Transitpassagiere
    • Durchreise
    • Einreise in die Gemeinden Vomp-Hinterriss, Mittelberg und Jungholz.
    • Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen).
  • Nähere Details und Ausnahmebestimmungen sowie die Formulare entnehmen Sie bitte der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 samt Anhängen oder konsultieren Sie die Informationsseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
  • Bei einer behördlichen Überprüfung in Bezug auf die Ausnahme des Pendlerverkehrs muss das Arbeitsverhältnis glaubhaft bescheinigt werden. Ein Muster dazu gibt es von der Wirtschaftskammer Österreich.

Ziel bleibt aber weiterhin die vollkommene Wiederherstellung des EU-Binnenmarktes und des freien Personenverkehrs sowie die Öffnung zu weiteren Staaten, sobald es die epidemiologische Situation zulässt. Ab 19. Mai 2021 sind Lockerungen für Einreisen aus Ländern mit niedriger Inzidenz geplant. Die Verordnung des Gesundheitsministeriums wird ehestmöglich veröffentlicht.

Welche Reisebeschränkungen gibt es innerhalb von Österreich?

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Was tue ich, wenn ein Gast bzw. eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Symptome zeigt?

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno bei einer Pauschalreise zu gewähren?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Unter welchen Voraussetzungen ist ein kostenfreies Storno in Beherbergungsbetrieben möglich?

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Wie kann ich mich als Mitarbeiterin und Mitarbeiter in Gastronomie und Hotellerie schützen?

Schutzmaßnahmen sind - wie bei der saisonalen Grippe - folgende:

  • Mehrmals täglich gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Vermeidung von direktem Kontakt zu kranken Menschen.
  • Bei Husten und Niesen Mundes und Nase mit einem Papiertaschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedecken.

Ab wann und unter welchen Voraussetzungen habe ich als Unternehmerin/Unternehmer Anspruch auf Entschädigung für infolge von Coronavirus zurückgegangene Umsätze?

Ziel der Bundesregierung ist, österreichische Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und deren Liquidität zu sichern und hat dafür ein bis zu 38 Mrd. Euro Hilfspaket geschnürt.

  • Informationen zu steuerlichen Erleichterungen sowie dem Aussetzen von Gebühren finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen.
  • Informationen zum Härtefallfonds, der Unterstützung in akuter finanzieller Notlage für Ein-Personen-Unternehmen (EPU, neue Selbständige), freie Dienstnehmer nach §4 Abs. 4 ASVG und Kleinstbetrieben, finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftskammer Österreich
  • Informationen zum Corona Hilfs-Fonds, der Unterstützung von Unternehmen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind, finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Finanzen.

Für KMUs der Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank ein Maßnahmenpaket geschnürt hat. Nähere Information zu diesem Unterstützungsmodell finden Sie unter www.oeht.at.

Besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Entgeltfortzahlungsansprüche u. a. bei Krankheit (Unglücksfall), Unfall, Pflege naher Angehöriger, aber auch im Fall der Quarantäneverhängung gem. Absonderungsverordnung, BGBl. Nr. II 39/1915 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. II 21/2020. In Bezug auf Betriebseinschränkungen und –schließungen hat die Bundesregierung mit 15. März 2020 ein neues Kurzarbeitsmodell verabschiedet, damit möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Beschäftigung gehalten werden können. Nähere Informationen zum Corona-Kurzarbeitsmodell finden Sie auf den Seiten des Arbeitsmarktservice AMS.

Gibt es Unterstützungsmaßnahmen in Bezug auf Beiträge der Sozialversicherung für Selbständige?

Erleichterung in Bezug auf Sozialversicherungsbeiträge für Selbständige, die vom Coronavirus direkt oder indirekt durch Erkrankung oder Quarantäne betroffen sind oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnen und dadurch Zahlungsschwierigkeiten haben, sind möglich. Genauere Informationen finden Sie auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_soziales

Corona-Ampel – Maßnahmen abhängig der regionalen epidemiologischen Lage zur Eindämmung des Infektionsrisikos

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Kontaktmöglichkeiten

Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: tourism@bmlrt.gv.at

Infoline der WKÖ: 0590900-4352, infopoint_Coronavirus@wko.at

Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621

Links

Infoseite www.sichere-gastfreundschaft.at

Infoseite zur Corona-Ampel

Infoseite der AGES zu COVID-19

Infoseite der Wirtschaftskammer Österreich berät vom Coronavirus betroffene Unternehmen zu den Themen Arbeitsrecht, Entgeltfortzahlungen oder internationalen Lieferketten.

Infoseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz enthält häufig gestellte Fragen betreffend Reisen und zur Situation in Österreich sowie die wichtigsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz.

Infoseite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten enthält aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen zu einzelnen Ländern.

Infoseite des Arbeitsmarktservices enthält alle Informationen zur Beantragung der COVID-19-Kurzarbeit.

Veröffentlicht am 12.05.2021, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)

Kontakt

Tourismus Servicestelle - Abteilung V/3