5G-Strategie – Evaluierung des Umsetzungsplans 2019

Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm 2017–2022 zum Ziel gesetzt, Österreich bis Anfang 2021 zum 5G-Pilotland zu machen und dazu eine nationale 5G-Strategie zu verabschieden. Gemäß diesem Auftrag haben die Ressorts BMVIT, BMF und BMDW die mit den maßgeblichen Stakeholdern erarbeitete 5G-Strategie der Bundesregierung vorgelegt.

Hintergrund

Mit dem Ministerratsvortrag 15/11 vom 19. April 2018 wurde die 5G-Strategie durch die Bundesregierung veröffentlicht.

Ziel der 5G-Strategie ist es, durch optimierte Rahmenbedingungen die Einführung der 5G-Mobilfunktechnologie in Österreich zu beschleunigen. Insbesondere sollte – noch vor der Markteinführung von 5G – eine forcierte Verbesserung und Steigerung der „5G-Readiness“ erfolgen. In der 5G-Strategie werden deshalb mit einer Vielzahl von Maßnahmen die Erleichterung des 5G-Ausbaus und die Nutzung von 5G-Anwendungen vorangetrieben.

Zielsetzungen und Aufgaben

Die 5G-Strategie listet 24 konkrete infrastrukturelle Maßnahmen sowie zehn Maßnahmen in Anwendungsfeldern auf um:

  • Infrastrukturausbau zu erleichtern und zu vergünstigen
  • flächendeckend Glasfaserinfrastruktur auszurollen
  • rasch ausreichend Frequenzen zu vergeben
  • Möglichkeiten zu schaffen, Infrastruktur gemeinsam zu nutzen
  • Nachfrage nach digitalen Technologien anzukurbeln
  • Neue digitale Wertschöpfungsketten zu fördern

Alle Maßnahmen in der 5G-Strategie sind mit einer konkreten Zeitschiene versehen.

Durch den Abschluss der ersten 5G-Frequenzvergabe im März 2019 ist die Markteinführung von 5G in Österreich einen großen Schritt nähergekommen. Zeit, die Umsetzungspläne Infrastruktur und Anwendungen der 5G-Strategie einer internen Evaluierung zu unterziehen.

Veröffentlicht am 25.04.2020, Telekompolitik und IKT-Infrastruktur (Abteilung IV/10)