Abgeschlossene Calls

Derzeit kein offener Call.

Hintergrund

Mit dem Breitband Austria 2020 Leerverrohrungsprogramm (kurz: BBA2020_LeRohr) soll die Mitverlegung von Leerverrohrungen für Kommunikationsnetze bei laufenden kommunalen Tiefbauarbeiten erleichtert werden.

BBA2020_LeRohr unterstützt damit die österreichische Zielsetzung, bis 2020 eine nahezu flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit ultraschnellen Breitband-Hochleistungszugängen zu ermöglichen – und es verfolgt einen zeitlich darüber hinausgehenden Ansatz – nämlich die Vorbereitung nahezu flächendeckender Glasfaseranbindungen.

Damit werden die mittelfristigen Zielsetzungen der Förderungsprogramme Access und Backhaul um einen langfristigen Effekt, nämlich die vorausschauende Errichtung von Infrastrukturen für eine spätere Versorgung, erweitert. Durch die Bereitstellung von Leerverrohrungen (mit oder ohne Kabel) in Gebieten, die voraussichtlich langfristig unterversorgt oder schlecht versorgt blieben, wird der Ausbau von ultraschnellen Breitband-Hochleistungsnetzen, die sehr hohe Übertragungskapazitäten ermöglichen, unterstützt.

Sonderrichtlinie zum Leerverrohrungs-Programm

Die Sonderrichtlinie BBA2020_LeRohr zum Leerverrohrungsprogramm des BMVIT bildet den beihilferechtlichen Rahmen, um ein koordiniertes und kooperatives Vorgehen bei kommunalen Tiefbauarbeiten zu forcieren und durch Stimulierung von Investitionen die Vorarbeiten für einen kostengünstigen Ausbau von ultraschnellen Hochleistungs-Breitbandnetzen zu unterstützen. Der Lückenschluss zwischen bestehenden Netzen soll damit längerfristig geplant und ergänzend zu den Ausbauplänen der lokalen Kommunikationsanbieter bewerkstelligt werden können.

Die Sonderrichtlinie enthält die Bedingungen für eine Teilnahme am Förderungsprogramm und für den Abschluss eines Vertrages zwischen dem Förderungswerber und dem Bund.

Bewertungshandbuch zur Sonderrichtlinie

Das Bewertungshandbuch zur Sonderrichtlinie dient zur vertiefenden Information der mit der Prüfung und Bewertung der Förderungsansuchen befassten Stellen und soll eine gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Behandlung der Förderungswerber gewährleisten – es bietet einen Überblick über die Bewertungskriterien.

Förderungsgebiete

Das Förderungsgebiet umfasst zum Zeitpunkt der Ausschreibung jene Regionen in Österreich, wo auf Basis von Markterhebungen derzeit keine Breitband-Hochleistungszugänge verfügbar sind, beziehungsweise wo nach Konsultation der Betreiber auch in den nächsten drei Jahren, kein entsprechender Ausbau von Breitband-Hochleistungszugängen vorauszusehen ist.

Die Ausschreibungen beziehen sich in den BBA2020-Förderungsprogrammen auf die NUTS3-Klassifikation des österreichischen Bundesgebietes. Die NUTS-Klassifikation (französisch: Nomenclature des unités territoriales statistiques, deutsch: Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik) ist als hierarchisches System zur Untergliederung des EU-Wirtschaftsraums zu verstehen.

Das Förderungsgebiet liegt als Breitbandkarte sowohl im offenen KML-Dateiformat (Keyhole Markup Language, Standard des Open Geospatial Consortium) wie auch als „File Geodatabase“ vor - diese Dateien können mit GIS-Programmen geöffnet werden - und weist die Förderungsflächen und damit möglichen Ausbaugebiete im 100x100-Meter-Raster aus.

Hinweis: Bei der Verwendung von KML-Dateien mit Google-Earth muss die Anzeige von 3D-Gebäuden deaktiviert sein, da sonst die Föderungsflächen nicht oder nur teilweise sichtbar sind. Klicken Sie dafür in der Menüleiste von Google-Earth auf "Ansicht" und wählen Sie in der Seitenleiste links unten "Ebenen" aus. Entfernen Sie nun bei "3D-Gebäude" das Häkchen.

Applikation für GIS-Dateien im Förderungsansuchen

Im Zuge der Erstellung eines Förderungsansuchens im eCall sind auch GIS-Daten zum Versorgungsgebiet und zur Versorgungsinfrastruktur einzugeben. Dazu ist im eCall eine Schnittstelle zur WebGIS-Applikation eingerichtet. Das jeweilige Handbuch zum WebGIS-Förderungsportal bietet dazu Beschreibungen und Anleitungen.

Details zu den einzelnen Calls

Ab dem 6. Call wurde den Förderungswerberinnen und Werbern die Möglichkeit eines fortlaufenden Einbringens von Anträge innerhalb der jeweiligen Calls geschaffen.

  6. bis 8. Call 9. und 10. Call 11. und 12. Call
Call-Zeitraum 21.09.2018 bis 15.05.2019 17.06.2019 bis 30.10.2019 02.12.2019 bis 03.06.2020
Einreichstichtage

6. Call: 28.11.2018

7. Call: 20.02.2019

8. Call: 15.05.2019

9. Call: 13.08.2019

10.Call: 30.10.2019

11. Call: 12.02.2020

12. Call: 03.06.2020

Unterlagen

Sonderrichtlinie

Bewertungshandbuch

WebGIS-Handbuch

Sonderrichtlinie

Bewertungshandbuch

WebGIS-Handbuch

Sonderrichtlinie

Bewertungshandbuch

WebGIS-Handbuch

Förderungsgebiete

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Burgenland

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

 

Details zu den einzelnen Calls

Bis zum 5. Call wurden die Aufrufe als eigenständige Aufrufe abgehalten.

Kontakt

Bitte wenden Sie sich bei Fragen entweder direkt an

  • das Breitbandbüro per Telefon 01 71162-658921 oder unter breitbandbuero@bmlrt.gv.at, bzw.
  • die Österreichische Forschungsförderungsgemeinschaft (FFG) per Telefon (0)577 55-7500 oder unter breitband@ffg.at.

 

Veröffentlicht am 22.04.2020, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur (Stabstelle)