Breitbandausbau

Arbeiten im Büro oder im Homeoffice, mit Verwandten und Bekannten videotelefonieren, Filme, Serien und Musik streamen – für all das brauchen die Menschen in Österreich schnelles Internet, sogenanntes „Breitband-Internet“. Die Corona-Krise hat deutlicher denn je gezeigt, wie wichtig es ist, einen schnellen und reibungslosen Zugang zum Internet zu haben.

Breitband – was ist das eigentlich?

Breitband-Internetzugang ist ein häufig verwendeter Oberbegriff für schnelle Internetzugänge über kabelgebundene Leitungen oder Mobilfunk. Diese Internetzugänge zeichnen sich durch eine Datenübertragungsrate aus, die um ein Vielfaches höher ist als die Übertragungsrate alter Techniken wie beispielsweise einer Telefonmodem-Einwahl, an die man sich vielleicht noch von früher erinnert. Kurz zusammengefasst könnte man also sagen, Breitband ist „schnelles Internet“. Wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit sein muss, damit man von Breitband sprechen kann, ist dabei nicht einheitlich festgelegt. Da sich die Technologien ständig weiterentwickeln, erhöhen sich auch übliche Schwellenwerte immer wieder.

Für viele Aktivitäten, die Menschen in Österreich heutzutage im Internet durchführen – Videostreaming, Videotelefonie und ähnliches – ist eine Internetversorgung mit hohen Datenübertragungsraten nötig. Diese Übertragungsraten können zum Beispiel mithilfe einer Breitbandversorgung via Glasfaser realisiert werden. Dabei erfolgt die Datenübertragung in Form optischer Signale über Glasfaser, genauer über Lichtwellenleiter. Ein Vorteil dieser Datenübertragung über Lichtwellenleiter ist, dass optische Signale große Entfernungen schnell, effizient und ohne Datenverluste überbrücken können.

Warum der Breitbandausbau wichtig ist

Den Ärger über instabile Internetverbindungen kennen viele. Der Alltag der Menschen in Österreich wird immer digitaler – im Beruflichen wie im Privaten. Die Digitalisierung bietet auch Chancen für heimische Unternehmen, kann Wirtschaftswachstum fördern und Arbeitslosigkeit reduzieren. Um für die digitale Zukunft gut aufgestellt zu sein, braucht Österreich eine resiliente, flächendeckende und leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur. Daher arbeitet die Bundesregierung stetig daran, den Breitbandausbau voranzutreiben.

Eine schnelle, stabile Internetverbindung ist für viele Menschen in Österreich selbstverständlich. Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie ist vielen jedoch sehr bewusst geworden, wie abhängig sie von einer Kommunikationsinfrastruktur sind, die flächendeckend, leistungsfähig und resilient (also widerstandsfähig gegenüber Ausfällen) ist. Gerade in Krisenzeiten ist eine solche Infrastruktur überlebenswichtig für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.

Ist eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur vorhanden, haben Menschen in Österreich die Möglichkeit, ihre Arbeit im Homeoffice zu erledigen, sofern das in ihrem Tätigkeitsbereich möglich ist. Kinder, Jugendliche und Studierende können ihren Lernalltag mithilfe digitaler Lernplattformen weiterführen. Online-Bestellungen sichern auch während Ausgangsbeschränkungen die Versorgung mit Arznei- und Lebensmitteln, aber auch mit vielen anderen Gütern. Videotelefonie ermöglicht den Austausch mit der Familie, Freundinnen und Freunden. Darüber hinaus können digitale Gesundheitstechnologien zur Kommunikation mit Ärztinnen und Ärzten eingesetzt werden, zum Beispiel in Form von virtuellen Sprechstunden.

Breitband-Internetzugang ist aus dem Alltag in Österreich also kaum mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist es, dass der Breitbandausbau weiterhin vorangetrieben wird, damit immer höhere Übertragungsgeschwindigkeiten den Menschen zugutekommen und damit schnelles Internet in allen Gegenden Österreichs, gerade auch im ländlichen Raum, verfügbar ist.

Veröffentlicht am 14.01.2021, Kommunikation und Service (Abteilung Präs. 5)

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