Köstinger: 74 Millionen Euro für unsere Wasser-Infrastruktur

Bundesministerin Köstinger genehmigt wichtige Investitionen in die Trink- und Abwasserwirtschaft sowie in den Hochwasserschutz in den Regionen.

Die Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser sowie die Entsorgung der Abwässer sind wichtige kommunale Aufgaben. Bundesministerin Elisabeth Köstinger genehmigt nach Befassung der Kommission Wasserwirtschaft insgesamt 812 Wasser-Projekte. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus investiert somit 74 Millionen Euro in die Zukunft der Wasser-Infrastruktur und löst damit 274 Millionen an Investitionen aus. „Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig, es ist unsere kostbarste Ressource. Investitionen in die Wasser-Infrastruktur in unseren Regionen sind nicht nur Investitionen in die Lebensqualität der Menschen, sie dienen auch dem Umwelt- und Naturschutz. Die Mitfinanzierung aus öffentlichen Mitteln des Bundes leistet dafür einen unersetzbaren Beitrag, die Gemeinden könnten diese Investitionen alleine nicht stemmen“, betont Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

36,4 Millionen für die wichtige Trink- und Abwasserwirtschaft

Zur Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser rund um die Uhr und die fachgerechte Entsorgung der Abwässer setzen Österreichs Städte und Gemeinden wichtige Projekte um. Diese müssen nicht nur gut geplant, sondern auch finanziert werden. Mit der Förderungszusage von Bundesministerin Köstinger werden die Mittel für 555 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Gesamtvolumen von 36,4 Millionen Euro freigegeben. „Unsere Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur ist die Basis für die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem und sicherem Trinkwasser. Die 555 genehmigten Projekte lösen österreichweit wichtige Investitionen in den Regionen aus. Ein großer Teil der Aufträge wird erfahrungsgemäß regional vergeben und sichert Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe der umgesetzten Projekte“, freut sich Köstinger. So kann beispielsweise in einer Vorarlberger Gemeinde die Trinkwasserversorgung durch die Sanierungen der Quelle, des Wasserbehälters und der knapp 3 Kilometer langen Wasserleitung erneuert werden. Damit steht der Bevölkerung weiterhin erstklassiges Trinkwasser zur Verfügung. Dieses Projekt kostet in Summe rund 1,8 Millionen Euro und wird seitens des Bundes mit rund 450.000 Euro Förderung unterstützt.

Zusätzliche Fördermittel für die Gewässerökologie

Auch in die Ökologisierung von Gewässern wird kräftig investiert. „Flusslandschaften werden seit jeher vom Menschen genutzt. Zur Verbesserung müssen wir konsequent Sanierungsmaßnahmen setzen, um unserer Flüsse als wichtigen Lebensraum zu verbessern. Dafür stellt die Bundesregierung zusätzlich 200 Millionen Euro zur Verfügung. Wir haben in Österreich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Renaturierung von Flüssen und Bächen gesetzt, aber mit diesen zusätzlichen Mitteln können viele neue Projekte umgesetzt werden“, berichtet Köstinger und genehmigte heute 32 Projekte, die mit einer Gesamtförderung in der Höhe von 7,3 Millionen Euro unterstützt werden. Durch diese Projekte können Rampen wieder für Fische passierbar gemacht und Flussläufe renaturiert werden. Konkret kann so beispielsweise in einer Gemeinde in Niederösterreich ein Abschnitt der Ybbs aufgeweitet und naturnah ausgestaltetet werden. Die Ybbs wird im Projekt dabei unterstützt, ihr Flussbett dynamisch selbst auszubilden und bei Hochwasser zu verändern. Die gesamten Investitionskosten dieses Projektes betragen 1 Million Euro, wovon der Bund mehr als die Hälfte fördert.

30 Millionen Euro für den Schutz vor Hochwasser

Der Schutz vor Naturgefahren wird auch in Zukunft im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. „Wir investieren seit vielen Jahrzehnten konsequent in den Hochwasserschutz, damit das Hochwasserrisiko nicht weiter verschärft wird“, erläutert Köstinger. Im Bereich Hochwasserschutz gab die Bundesministerin heute grünes Licht für insgesamt 225 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesfinanzierung von rund 30 Millionen Euro. Durch diese Projekte können rund 930 Häuser und 2.600 Menschen hinkünftig besser vor Hochwasserereignissen geschützt werden. Eines dieser wichtigen Projekte befindet sich beispielsweise in einer Gemeinde in Kärnten. Bei diesem Projekt wird der Hochwasserschutz an der Gail ausgebaut, wodurch 86 Häuser geschützt werden können. Die gesamten Investitionskosten betragen rund 2,3 Millionen Euro, wovon der Bund mit rund 1,9 Millionen Euro den Großteil der Finanzierung übernimmt.

Ein Investitionsvolumen von rund 274 Millionen Euro wird ausgelöst

Die von der Bundesministerin Köstinger genehmigten Förderungsansuchen haben ein Gesamtausmaß von rund 74 Millionen Euro und lösen ein Investitionsvolumen von rund 274 Millionen Euro aus. „Dadurch werden rund 4.740 Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen wie Planung oder Baugewerbe gesichert. Vor allem in diesen unsicheren Zeiten sind daher diese Investitionen besonders wichtig,“ zeigt sich Bundesministerin Köstinger erfreut.

Übersicht Bundesländer

Die von Bundesministerin Köstinger genehmigten Projekt-Summen für wichtige Wasserprojekte gliedern sich wie folgt nach den einzelnen Bundesländern auf: Burgenland 5,4 Millionen Euro, Kärnten 6,4 Millionen Euro, Niederösterreich 21,6 Millionen Euro, Oberösterreich 15 Millionen Euro, Salzburg 6,5 Millionen Euro, Steiermark 7,4 Millionen Euro, Tirol 4 Millionen Euro, Vorarlberg 3,9 Millionen Euro und Wien 3,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen: http://www.bmlrt.gv.at/wasser 

Veröffentlicht am 28.04.2021