Köstinger und Schallenberg: „Tausende Urlauber mit Hilfe der Reisebranche sicher heimgekehrt“

„Reisebranche von Corona-Krise besonders stark betroffen“

„Der Großteil der österreichischen Urlauberinnen und Urlauber ist mit großer Unterstützung der heimischen Reisebranche sicher nach Österreich heimgekehrt“, berichten Außenminister Alexander Schallenberg und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wir wissen den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Branche besonders hoch zu schätzen, weil der Aufwand dafür in den letzten Wochen extrem hoch war. Österreicherinnen und Österreicher waren in Destinationen auf der ganzen Welt verteilt, die Organisation der Rückreise tausender Menschen haben sowohl die Reisebranche, als auch das Außenministerium vor eine gewaltige Aufgabe gestellt. Mehr als 7.300 Menschen wurden vom Außenministerium in 38 Notflügen zurückgeholt, viele tausend weitere Menschen von den Reisebüros und Reiseveranstaltern. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass die Zahl der im Ausland gestrandeten Österreichinnen und Österreicher auf rund 3.500 Personen gesenkt werden konnte.“

„Reisebüros und Reiseveranstalter zählen zu den Branchen, die von der Corona-Krise am stärksten betroffen sind“, so Köstinger. „Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den letzten Wochen alles unternommen, um Reisende sicher nach Hause zu bringen. Für diesen unermüdlichen Einsatz gebührt ihnen unser großer Dank.“

Die Bundesregierung unternehme alles, um die Tourismus- und Reisebranche in dieser schwierigen Phase zu unterstützen. „Die Möglichkeit der Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen durch die ÖHT wird bereits von vielen Betrieben in Anspruch genommen. Aus dem Corona-Hilfsfonds mit einem Gesamtvolumen von 15 Mrd. Euro können Unternehmen der Reisebranche ebenfalls Unterstützung beantragen. Auch die Möglichkeit der Kurzarbeit wird vielfach bereits genutzt, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung gehalten werden können. Der Härtefallfonds steht für kleine Büros für die Soforthilfe zur Verfügung“, so Köstinger.

„Uns allen ist völlig bewusst, welche Schwierigkeiten die bestehenden Einschränkungen gerade für diese Branche mit sich bringen“, so Köstinger und Schallenberg. „Wir stehen sowohl mit der Europäischen Kommission als auch mit dem Fachverband für Reisebüros in ständigem engen Kontakt, um weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Branche zu entwickeln“, so Köstinger. „Gerade im Bereich der Reiseveranstalter sind die internationalen Verflechtungen – insbesondere mit unserem Nachbarland Deutschland – besonders eng, wir sind hier auf politischer Ebene im Gespräch, um gemeinsame europäische Lösungen für die Branche zu ermöglichen“, so Tourismusministerin Köstinger.

Veröffentlicht am 09.04.2020

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Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin