Köstinger: Gemeinsame Agrarpolitik nachhaltig umbauen

Green Deal ist Chance für österreichische Agrarpolitik und Qualitätsproduktion.

 

Heute fand der erste Agrarministerrat 2020 in Brüssel statt. Österreich war durch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger vertreten. Neben der Übergangsregelung, bis zur neuen Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, stand unter anderem der Green Deal auf der Tagesordnung. Die österreichische Landwirtschaft wird einen wesentlichen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. „Unser Weg ist klar, Qualität statt Quantität. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen. Daher sind die Kürzungen in der ländlichen Entwicklung für uns inakzeptabel, das habe ich heute im Agrarministerrat klargestellt. Wenn wir den Green Deal ernst nehmen brauchen wir eine angemessene Abgeltung für unsere Leistungen. Die Kürzungen in der ländlichen Entwicklung sind hier der falsche Weg“, erklärt Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. Im Rahmen des Agrar-Rates fand außerdem ein bilaterales Treffen mit der deutschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner statt, wo  Bundesministerin Elisabeth Köstinger ihre Forderung detaillierter ansprechen konnte.

EU-Kommissar: Österreich hat den Green Deal schon umgesetzt

Österreich ist beim Food Sustainability Index des Economist auf Platz 1 von 67 Ländern gereiht, wenn es um Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft geht. Das hat auch EU-Kommissar Janusz Wojciechowski bei seinem Antrittsbesuch in Österreich vergangen Woche begrüßt. „Wir sind ein Vorbild für ganz Europa und wollen unser Modell der Agrarpolitik auch in andere Länder exportieren. Daher werde ich mich im kommenden Jahr sehr intensiv in die Verhandlungen rund um die gemeinsame Agrarpolitik einbringen“, erklärt Köstinger.

Veröffentlicht am 27.01.2020

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Michael Strasser Pressesprecher der Bundesministerin