Elisabeth Köstinger als Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus angelobt

Nach Inkrafttreten des neuen Bundesministeriengesetzes hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute die Bundesministerinnen und -minister auf ihre neuen Ressorts angelobt. Elisabeth Köstinger wurde zur Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus bestellt.

„In unserem Ressort sind alle Agenden des ländlichen Raums gebündelt: Von der Landwirtschaft, der heimischen Lebensmittelproduktion, der regionalen Wertschöpfung in der Forstwirtschaft bis hin zum Wirtschaftsmotor Tourismus und der Regionalpolitik“, skizziert Köstinger.

Weiters sind mit dem Inkrafttreten der Novelle zum Bundesministeriengesetz die Bereiche „Breitbandausbau, Telekom, Post“ aus dem früheren Verkehrsministerium hinzugekommen, die für die Zukunft der Regionalentwicklung entscheidend sind. „Es bleibt zusammen, was zusammengehört! Und es kommt dazu, was dazu passt.“

Ebenfalls in das Ministerium kommen die Agenden für Zivildienst. "Jede Stadt und jedes Dorf braucht Zivildiener! Wir haben ein funktionierendes System, auf das alle Regionen in Österreich angewiesen sind. Zivildienst ist in Wirklichkeit Regionaldienst. Darum werde ich mich dafür einsetzen, dass wir uns auch in Zukunft auf diese wichtige Säule stützen können“, so Köstinger.

Ein "Nachhause-Kommen"

 „Für mich ist es ein ‚nach Hause‘ kommen in das Ressort, für das mein politisches Herz schlägt.“ Köstinger war bereits von 2017 bis 2019 Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus. Zuvor war sie Präsidentin des Nationalrats und von 2009 bis 2017 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Nebenbei engagierte sie sich im Ökosozialen Forum, wo sie zwischen 2014 und 2017 sowohl Vizepräsidentin des Ökosozialen Forums Österreichs als auch Präsidentin des Ökosozialen Forums Europa war.

Seit 2015 übt sie weiters die Funktion der Vizepräsidentin der Politischen Akademie der ÖVP aus.

 

Veröffentlicht am 29.01.2020

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