1 Milliarde Euro für Österreichs Gemeinden

Impuls für regionale Wirtschaft: Investitionen auf kommunaler Ebene werden mit bis zu 50 Prozent Förderquote unterstützt.

Dank aller, die sich an die Schutzmaßnahmen halten, sind die Corona-Infektionszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau.

Die Bundesregierung setzt alle Hebel in Bewegung, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Genauso wichtig wie das Hochfahren unseres wirtschaftlichen Lebens ist die Wiederaufnahme von Infrastruktur-Projekten in unseren Gemeinden.

Daher hat die Bundesregierung ein Unterstützungspaket für Gemeinden mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Für jede Gemeinde Österreichs sind Finanzmittel vorgesehen. Es ist wichtig, dass auch weiterhin Kindergärten gebaut werden können, Schulen saniert, Wege erhalten oder Investitionen in Breitband und ökologische Maßnahmen in den Kommunen gesetzt werden können.

Der Zeitraum läuft bis zum 31. Dezember 2021. Für die Zuteilung der Mittel wird eine Mischung aus dem abgestuften Bevölkerungsschlüssel und der Einwohnerzahl herangezogen.

So hilft das Gemeindepaket vor Ort:

  • Die Bundesregierung übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für regionale Infrastrukturprojekte.
  • Diese Investition schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen.
  • Dabei wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet: Mindestens 20 Prozent der Investitionen sollen für ökologische Maßnahmen verwendet werden.

Die Gemeinden zählen zu den wichtigsten Partnern der regionalen Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, Schritt für Schritt gemeinsam das Comeback Österreichs zu ermöglichen.

Die Förderanträge können bis 31. Dezember 2021 über die Buchhaltungsagentur des Bundes gestellt werden.
 

Veröffentlicht am 17.06.2020, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion V)