"Österreich isst regional"

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger luden am 12. Mai zu einem Gipfelgespräch unter dem Motto "Österreich isst regional" ins Kanzleramt ein. TeilnehmerInnen waren neben Vizekanzler Werner Kogler die Ministerinnen für Wirtschaft und Umwelt, die Präsidenten der Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer Österreich sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Lebensmittelhandels.

Ziel ist es, den Konsum regionaler heimischer Produkte deutlich zu forcieren.

Dazu ist ein Schulterschluss zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie sowie ein klares Bekenntnis zu Rohstoffen und Produkten aus Österreich notwendig.

Lebensmittelversorgung sicherstellen

Für die österreichische Bevölkerung war die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln bisher selbstverständlich.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben jedoch die Schwächen einer globalisierten Versorgungskette deutlich aufgezeigt. Die autarke Nahrungsmittelversorgung für die österreichische Bevölkerung muss daher stärker als bisher ein Ziel sein.

Konsum regionaler Lebensmittel forcieren

Die Bundesregierung strebt einen möglichst hohen Anteil an regionalen und saisonalen Lebensmittel in der öffentlichen Beschaffung an. Daher soll künftig die Bundesbeschaffungsgesellschaft eine stärkere Rolle in der Umsetzung übernehmen. Dabei geht es um die Hilfestellung bei der Koordination und Umsetzung sowie Transparenz und Herkunftssicherung durch das AMA Gütesiegel.

 

Veröffentlicht am 13.05.2020, Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung (Sektion II)