Gemeindeübergreifende Kooperationen: Gemeinsam mehr bewegen

Demografischer Wandel, knappe Budgets und steigende Komplexität im Verwaltungswesen führen dazu, dass Gemeinden neue Wege gehen müssen, um ihre Aufgaben bewältigen zu können.

Handlungsoptionen

Aufbau von Kompetenzzentren in den Regionen

Sie ermöglichen das gemeinsame Wahrnehmen von Verwaltungsaufgaben, arbeitsteilige Infrastrukturangebote oder beispielsweise die koordinierte Förderung von Wirtschaft und Tourismus.

  • Entwicklung von praktikablen Modellen für erfolgreiche Gemeindekooperationen
  • Ideenwettbewerbe für gemeindeübergreifende Kooperationsmöglichkeiten
  • Kommunikation bereits durchgeführter und erfolgreicher Projekte und Erstellung eines Best-Practice Kataloges
  • Gezielte Förderung und Unterstützung in der Anschubphase für den Aufbau von Kompetenzzenrten in den Regionen und für den Ausbau von Vernetzung sowie Zusammenarbeit von Gemeinden

Interkommunaler Finanzausgleich und Kommunalsplitting

Damit werden zeitgemäße Rechts- und Finanzierungsgrundlagen für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit geschaffen. Der interkommunale Finanzausgleich ermöglicht es, auf die individuellen Anforderungsprofile und Bedürfnisse von Regionen einzugehen. Mit einem Kommunalsteuersplitting wird ein finanzieller Ausgleich über Gemeindegrenzen hinweg gewährleistet.

  • Einführung eines Kommunalsteuersplittings

3) Thesenpapier „Periphere ländliche Räume“, Rosinak& Partner im Auftrag der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) http://www.oerok.gv.at/fileadmin/Bilder/2.Reiter-Raum_u._Region/3.Themen_und_Forschungsbereiche/5.Laendliche_Raeume/Periphere_LR_1._WS_19-05-2008/Thesenpapier_LP-Raeume_final_09-06-08.pdf
4) http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2009/aktuelles Verwaltungsreform/Positionen/Pos_Verwref_II_2009.pdf

Veröffentlicht am 17.07.2017, Kommunikation und Service (Abteilung Präs. 5)

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