Hochrangige Konferenz der Ministerinnen und Minister für Landwirtschaft und Fischerei am 25. März 20

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger beriet sich heute im Rahmen einer Videokonferenz mit den europäischen Agrarministerinnen und -ministern zu marktregulierenden Maßnahmen und spricht sich für deren rasche Umsetzung aus.

Am 25. März 2020 trafen sich die Ministerinnen und Minister für Landwirtschaft und Fischerei in einer informellen, hochrangigen Videokonferenz, um sich über die Auswirkungen des Coronavirus auf den Landwirtschafts- und Fischereisektor auszutauschen und über mögliche Maßnahmen zu beraten. Den Vorsitz führte die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković. Bundesministerin Elisabeth Köstinger vertrat die Anliegen Österreichs. Die Europäische Kommission war durch die Kommissare Janusz Wojciechowski (Landwirtschaft) und Virginijus Sinkevičius (Umwelt, Meere und Fischerei) vertreten, die über ergriffene bzw. in Vorbereitung befindliche Maßnahmen auf EU-Ebene informierten.

Die Ministerinnen und Minister waren sich einig, dass dem Agrar- und Fischereisektor eine besonders wichtige Rolle zukommt, da dieser den Zugang zu sicherenLebensmitteln für die Bevölkerung sicherstellt. Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die gesamte Lebensmittelkette, angefangen von der Nahrungsmittelproduktion, der Verarbeitung, Lagerung, Verteilung bis hin zum Verkauf vor große Herausforderungen. Die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, ist von größter Bedeutung.

Die Wahrung des freien Personenverkehrs für Hilfs- und Fachkräfte in der Landwirtschaft sowie die Gewährleistung, dass Arbeiterinnen und Arbeiter zu ihren Arbeitsplätzen in den Mitgliedstaaten gelangen und damit Engpässe im Lebensmittelsektor vermieden werden, waren ein zweites wichtiges Thema der Konferenz. Dementsprechend betonte Bundesministerin Elisabeth Köstinger die Wichtigkeit, den Pendlerverkehr zu gewährleisten.

Veröffentlicht am 25.03.2020

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