IGW 2021 Digital – Landwirtschaftsministerin Köstinger über regionale Lebensmittelproduktion

Die Internationale Grüne Woche wird dieses Jahr digital veranstaltet. Vom 20. bis 21. Jänner 2021 präsentieren und diskutieren die Online-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer unter dem Motto „Rooting for Tomorrow“ aktuelle Themen in der Land- und Ernährungswirtschaft, im Gartenbau und zur Versorgungssicherheit. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger informiert über Erfolge und Vorhaben in der regionalen Lebensmittelproduktion in Österreich.

Parallel zur Internationalen Grünen Woche, die jährlich in Berlin und dieses Mal aufgrund der COVID-19 Pandemie digital veranstaltet wird, finden weitere virtuelle Foren statt. Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zum Thema „Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?“ oder das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung zu neuen Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für ländliche Räume sind aus den Vorjahren bekannte Formate, die heuer ebenfalls digital durchgeführt werden und damit allen Interessierten von zuhause aus zugänglich gemacht werden. Auch Start-up Days und spannende Keynote-Beiträge sind geplant.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger informiert in einem gemeinsamen Beitrag mit Dr. Michael Blass, Geschäftsführer der Agrarmarkt Austria, über die Erfolge Österreichs in der Versorgungssicherheit und die Krisenfestigkeit der österreichischen Landwirtschaft während der Corona-Pandemie, die unter anderem eine steigende Nachfrage nach regional produzierten Produkten zur Folge hatte. Ministerin Köstinger betont, dass nun „der Fokus viel stärker auch auf der regionalen Produktion, auf den kurzen Transportwegen, auf der Eigenversorgung und damit auch auf der Unabhängigkeit, die wir durchaus auch mit Stolz herzeigen können“ liegt. Damit einhergehend konnte sie eine höhere Wertschätzung für die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte beobachten.

Schon seit Jahrzehnten verfolgt das AMA-Gütesiegel den Weg der regionalen Wertschöpfung und Kennzeichnung regionaler Herkunft von Produkten. Elisabeth Köstinger fordert daher eine noch genauere, transparentere Herkunftskennzeichnung in Österreich, die verarbeitete Produkte und Erzeugnisse in Großküchen miteinbezieht. Das vergangene Jahr hat sie für die Einführung des AMA-Genussregion-Gütesiegels zur Stärkung bäuerlicher Direktvermarkter genutzt. Wir haben uns „nicht nur auf die Bäuerinnen und Bauern und die bäuerlichen Produkte fokussiert“, so Ministerin Köstinger, „sondern auch auf die Gastronomie und auch auf die Manufakturen, auf die Handwerker, auf die Bäcker, auf die Fleischer. All jene, die bei uns vor allem auch in den Dörfern unverzichtbar sind“. Die große Nachfrage nach Initiativen und Erzeugnissen der AMA-Genussregion spiegelt das Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten nach regionalen Lebensmitteln wider und zeigt, „wohin die Reise in der Zukunft in der Landwirtschaft geht“.

„Das isst Österreich“, eine gemeinsame Initiative von landwirtschaftlichen Organisationen und Interessensgruppen des ländlichen Raums, zeigt, wie bedeutsam österreichische Produktion und auch der Konsum regionaler Produkte ist. Landwirtschaftsministerin Köstinger setzt sich für eine Fortsetzung und den Ausbau der Initiative im neuen Jahr ein. So soll auch die öffentliche Beschaffung Teil von „Das isst Österreich“ werden.

Der Erfolg der regionalen Lebensmittelproduktion wird, so Köstinger, von der gesamten Gesellschaft abhängen. „Es liegt jetzt wirklich an uns allen, an der Gesellschaft, an den Konsumentinnen und Konsumenten, das insofern auch wertzuschätzen, was unsere Bäuerinnen und Bauern in Österreich leisten, indem sie einfach auch ganz bewusst zu österreichischen Produkten greifen“.

Veröffentlicht am 22.01.2021, EU-Koordination und internationale Angelegenheiten (Abteilung EUKIA)