Tirol: 2020 werden 72 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren investiert

Die heurige Jahrespressekonferenz der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV), der Bundeswasserbauverwaltung und des Landesforstdienstes Tirol fand am 22. April statt.

Die Vertreter der Dienststellen Gebhard Walter (WLV), Josef Geisler (Landeshauptmann-Stellvertreter), Markus Federspiel (Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft) und Josef Fuchs (Landesforstdirektor) luden Medienvertreterinnen und - Medienvertreter zum Online-Pressegespräch ein. 

Sie präsentierten die jeweiligen Jahresarbeitsprogramme 2020 und stellten die Hauptprojekte für das kommende Jahr vor. Hauptaugenmerk wurde auf die Schutzprojekte in Osttirol zur Behebung der Schäden, welche durch die Hochwasser- und Windwurfkatastrophe ausgelöst durch den Sturm Vaia im Oktober 2018 und weiter verschärft durch die enormen Schneefälle mit bedingtem Schneebruch im November 2019 entstanden sind, gelegt.

Die öffentliche Hand investiert im Jahr 2020 insgesamt 72 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren. Der größte Teil geht mit 28,4 Millionen Euro in den Schutz vor Wildbächen. 16 Millionen Euro sind für Tal- und Hauptgewässer vorgesehen. In den Erhalt der Schutzwälder fließen 15,5 Millionen und 7,6 Millionen Euro werden für den Lawinenschutz ausgegeben.

Die finanziellen Mittel kommen vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT), dem Land Tirol und den beteiligten Gemeinden.

Veröffentlicht am 22.04.2020, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/4)

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