Niederösterreich: Gefahrenzonenplanüberprüfung Krems an der Donau

Die kommissionelle Überprüfung des Gefahrenzonenplanes Krems an der Donau konnte erfolgreich abgewickelt werden.

Die Stadtgemeinde Krems legt die raumordnerischen Bestimmungen hinsichtlich der Bausperren zur größtmöglichen Vorkehr gegen Bauten, welche im Hochwasserfalle eine Risiko wären, sehr umfassend aus. Basierend auf den Entwurf des Gefahrenzonenplanes wurden alle Grundstücke, die auch nur minimal von Zonen belegt sind, mit Gemeinderatsbeschluss zur Gänze vorsorglich mit Bausperren bedacht. Die Rücknahme auf das vorgesehene Maß erfolgt erst nach Genehmigung des Gefahrenzonenplanes. Dies führte während der Auflage zu einer erheblichen Emotionalität, der Abwicklung von zwei Bürgerinformationsveranstaltungen und zu 118 abgegebenen Stellungnahmen betroffener Bürgerinnen und Bürger.

Die kommissionelle Überprüfung wurde an zwei Amtshandlungstagen abgewickelt, es war der Kommission wichtig, dass alle in den Stellungnahmen bemängelnden Abflusssituationen unter Einbindung der betroffenen Anrainerinnen und Anrainer möglichst umfassend beurteilt wurden. Letztendlich wurde der Gefahrenzonenplan einstimmig von der Kommission zur Genehmigung durch die Frau Bundesminister freigegeben.

Veröffentlicht am 12.10.2018, Sektionsleitung (SL)

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