Niederösterreich: Hochwasserschutzmaßnahmen im Pielachtal

Am 6. März 2020 fand, im Beisein von Bundesministerin Köstinger sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik, eine Baustellen-Besichtigung zu den Hochwasserschutzmaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) am Loitzenbach in Rabenstein an der Pielach statt.

Hochwasser 2016

Ende Juli 2016 kam es zu einem katastrophalen Hochwasserereignis, wodurch weite Siedlungsbereiche und Verkehrswege im Ortsraum von Rabenstein in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Das Pielachtal ist seit jeher ein Schwerpunktgebiet der WLV in Niederösterreich, in dem jedes Jahr erhebliche Investitionen für den Schutz der Bevölkerung vor Hochwässern, Murenereignissen, Steinschlägen und Hangrutschungen getätigt werden.

Schutzprojekt Loitzenbach

Die Investitionen von 3,3 Millionen Euro für das umfassendes Schutzprojekt werden vom BMLRT, dem Land Niederösterreich, der Marktgemeinde Rabenstein, dem niederösterreichischen Straßendienst und der NÖVOG getragen.

Die gesamte Unterlaufregulierung wurde bereits fertiggestellt, sodass die neue Querung der Mariazeller Bahn und die Überfahrung des Mühlbaches durch das Gerinne möglich ist. Auch die neue Dorfaubrücke konnte bereits errichtet werden. Neben der nachhaltigen Absicherung des Ortsraumes wurde der Loitzenbach so gestaltet, dass der Bach auch für die Bevölkerung wieder erlebbar und begehbar ist.

Dieses Projekt zeichnet sich insbesondere durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit allen Beteiligten aus.

 

Veröffentlicht am 06.03.2020, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/4)

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