Ereignisdokumentation 2019

Im Jahr 2019 kam es österreichweit zu teils extremen Ereignissen. Davon betroffen waren vor allem Kärnten, Tirol, Salzburg und die Steiermark. Der folgende Bericht fasst die Ereignisse im Zuständigkeitsbereich der Wildbach- und Lawinenverbauung zusammen.

Rund 76 % aller Ereignisse fanden in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Salzburg statt. Hauptgrund dafür war eine extreme Wetterlage zwischen dem 15. und 17. November, wo insgesamt rund fast die Hälfte aller Ereignisse des Jahres ausgelöst wurden.

Als Hauptauslöser (57 %) können Starkregen bzw. Gewitter – auch in Kombination mit Hagelschauer und Schneeschmelze – genannt werden.

Die statistische Auswertung der Ereignisse erfolgt prinzipiell im 5W-Standard, wo die wesentlichen Fragen „Wann?“, „Was?“, „Warum?“ und „Wo?“, mit Ausnahme der Frage „Wer?“, behandelt werden. Die anschließenden Detailberichte werden dann durch die Frage „Wer“ ergänzt.

In der Ereignisdokumentation der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) werden jedes Jahr Vorkommnisse im Bereich der Naturgefahren wie beispielsweise Muren, Rutschungen und Lawinen genau untersucht. Der gesamte Bericht ist im Downloadbereich verfügbar.

Veröffentlicht am 28.12.2020, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/4)