Auftakt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Ab 1. Juli 2020 übernimmt Deutschland für sechs Monate den Vorsitz des Rates der Europäischen Union. Mit der Corona-Pandemie steht die Europäische Union vor großen Herausforderungen, welche sich auch im Präsidentschaftsprogramm Deutschlands widerspiegeln. Ziel ist es, Europa gemeinsam und zukunftsgerichtet wieder stark zu machen. Im Forstbereich wird der Fokus auf nachhaltige Waldbewirtschaftung und eine Stärkung der neuen EU-Waldstrategie für die Zeit nach 2020 gelegt.

Hinsichtlich der EU-Waldstrategie möchte der deutsche Vorsitz die Kontinuität der EU-Waldpolitik sicherstellen und Handlungsempfehlungen an die Europäische Kommission abgeben. 


Querschnittsthemen sind u.a. die Umsetzung des Green Deals und damit verbunden auch die neue EU-Biodiversitätsstrategie 2030. Die Sitzungen im Forstbereich sollen laut aktuellen Informationen vorwiegend virtuell abgehalten werden. 


Österreich begrüßt die Schwerpunktsetzung der deutschen Ratspräsidentschaft und setzt sich für die Stärkung einer ganzheitlichen EU-Waldstrategie nach 2020, entsprechend den drei Säulen der Nachhaltigkeit, ein.
 

Veröffentlicht am 26.06.2020, Waldpolitik, Waldökonomie und Waldinformation (Abteilung III/1)