Präsentation des Tiefenprüfungsberichts der Internationalen Energieagentur (IEA)

Am 26. Mai 2020 stellten Energieministerin Leonore Gewessler und Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Dr. Fatih Birol, den Bericht der Tiefenprüfung der österreichischen Energiepolitik vor. Im Mai 2019 wurde Österreich als Mitglied der IEA einer solchen Prüfung durch ein internationales Prüfteam unterzogen. Der Bericht gibt Empfehlungen zur besseren und zielgerichteten Ausrichtung der Energiepolitik und enthält detaillierte Bewertungen der einzelnen energiepolitischen Sektoren.

Während Österreichs Anstrengungen beim Ausbau erneuerbarer Energien und im Bereich Forschung und Innovation gelobt werden, sieht die Internationale Energieagentur in anderen Bereichen noch Aufholbedarf. Vor allem das Bestreben, bis 2040 in Österreich klimaneutral zu werden, erfordert eine deutliche Beschleunigung der Dekarbonisierung im Bereich Verkehr und Gebäude.

Der vollständige Bericht ist auf der Homepage der Internationalen Energieagentur nachzulesen: IEA Tiefenprüfungsbericht Österreich

 

Internationale Energieagentur (IEA)

Die IEA, mit Sitz in Paris, wurde 1974 (Stichwort: Ölkrise) aus der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Koordination der strategischen Ölreserven und zur Verhinderung von Versorgungsengpässen gegründet. Seither haben sich die Aufgaben der Organisation stark verändert und sie ist mittlerweile die international etablierte Anlaufstelle für Informationen, Daten, Statistiken und Analysen zu allen Energieträgern. Der jährlich im November erscheinende World Energy Outlook (WEO) gilt als Standard für die Energiebranche.

Mitglieder der IEA: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Japan, Korea, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, die Niederlande, Türkei, Vereinigtes Königreich, USA

Assoziierte Staaten: Brasilien, China, Indien, Indonesien, Marokko, Singapur, Südafrika, Thailand

Veröffentlicht am 22.05.2020

Kontakt

Abteilung VI/1 – Energiepolitik und energieintensive Industrie