Angebot und Bedarf an mineralischen Rohstoffen

Österreich kann - wie auch alle anderen Staaten der EU - seinen Bedarf an Erdöl zu ca. zehn Prozent, an Erdgas zu ca. fünfzehn Prozen aus eigenen Lagerstätten decken. Die für die Wirtschaft unverzichtbaren mineralischen Rohstoffe müssen daher importiert werden. Bei einigen Rohstoffen wie Wolfram oder Magnesit zählt Österreich aber zu den weltweit führenden Produzentenländern.

  • Wussten Sie schon...?

    Nahezu alles, was wir für unser tägliches Leben benötigen, besteht aus mineralischen Rohstoffen, die im Bergbau gewonnen werden.

    Wussten Sie dass, ...

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  • Erdgasspeicher

    Die Versorgung Österreichs mit Erdgas wird neben der inländischen Produktion überwiegend durch Importe sichergestellt. Grundsätzlich erfolgen die Erdgaslieferungen gleichförmig über das ganze Jahr. In den Sommermonaten wird Erdgas über Speichersonden in unterirdische natürliche Horizonte eingepresst, um in den Wintermonaten den erhöhten und nicht kontinuierlichen Bedarf (tageszeitliche Verbrauchsspitzen) durch Entnahme aus den Speichern abdecken zu können.

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  • Energierohstoffe

    Österreich kann seinen Bedarf an Erdöl zu ca. zehn Prozent, an Erdgas zu ca. 17 Prozent aus eigenen Lagerstätten aufbringen. Durch die Anwendung modernster Explorationstechniken ist auch in Zukunft mit der Auffindung neuer Lagerstätten zu rechnen. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass durch die Weiterentwicklung von Gewinnungsmethoden der Ausnutzungsgrad weiter erhöht wird. 

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  • Baurohstoffe

    Ein Großteil der Baurohstoffe wie Sand, Kies, Ton und Natursteine wird für den Straßen-, Gleis-, Wege- und Kanalbau sowie für die Errichtung von Wohn- und Büro- bzw. Industriebauten verwendet. Der Bedarf an Baurohstoffen ist sehr groß.

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  • Salz (Industrieminerale)

    Prähistorische Funde beweisen, dass schon in der Jungsteinzeit im Gebiet des heutigen Österreich nach Salz gesucht wurde. Der bergmännische Abbau von Steinsalz begann im Raum Hallstatt um 1100 v. Chr. Ab dem 12. Jahrhundert n. Chr. wurde die bergmännische Gewinnung des Steinsalzes allmählich auf eine Solegewinnung durch Auslaugung des Steinsalzes aus dem Haselgebirge umgestellt.  

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  • Grafit (Industrieminerale)

    In Österreich besteht ein Grafitbergbau, in welchem dieser wichtige Rohstoff untertägig abgebaut wird.

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  • Ölschiefer (Industrieminerale)

    sind tonige oder kalkige Sedimentgesteine mit bituminösen organischen Bestandteilen, aus welchen durch Erhitzen und anschließender Kondensation Schwelöl gewonnen werden kann. In Österreich werden seit vielen Jahren kleine Mengen an Ölschiefer in einem Betrieb am Tiroler Achensee abgebaut und zu hochwertigen kosmetischen und pharmazeutischen Produkten (Badeöle, Haarbalsam, etc.) verarbeitet.

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  • Quarzsand (Industrieminerale)

    Hauptverbraucher von Quarzsanden sind die Glasindustrie und die Gießereiindustrie, daneben die chemische Industrie (Wasserglas, Siliziumcarbid), die Feuerfestindustrie und verschiedene Quarzmehl-Nachfragen (Füllstoffe, Keramik-, Email-Industrie).

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  • Kaolin (Industrieminerale)

    Kaolin ist ein mineralischer Rohstoff, der aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften (weich, plastisch, weiße Farbe) als Füll- und Trägerstoff in Papier, Farben, Gummi, Kunststoffen und in kosmetischen und pharmazeutischen Produkten Verwendung findet. Kaolin gilt überdies als wichtiger Rohstoff zur Erzeugung von Sanitärkeramik, Porzellan und Glasfasern.

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  • Talk und Leukophyllit (Industrieminerale)

    werden in Österreich an zwei Betriebsstandorten in der Steiermark, dem Tagbau am Rabenwald und dem Untertagebetrieb Kleinfeistritz bei Weißkirchen sowie an einem Betriebsstandort in Niederösterreich, dem Tagbau Aspangberg-Zöbern, gewonnen. Mit diesen drei Betrieben liegt Österreich an 12. Stelle der Weltproduktion (ca. 135.000 Tonnen verkaufsfähiges Produkt pro Jahr).

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  • Gips und Anhydrit (Industrieminerale)

    werden in Österreich in acht Betriebsstätten sowohl obertägig als auch untertägig gewonnen. Damit liegt Österreich unter den 30 größten Produzentenländern der Welt.

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  • Dolomit (Industrieminerale)

    stellt in Österreich einen weit verbreiteten Rohstoff dar. Insgesamt werden in Klein- und Mittelbetrieben jährlich ca. vier Mio. Tonnen an Dolomit gewonnen. Neben dem mengenmäßig dominierenden Einsatzgebiet als Baurohstoff wird Dolomit aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften auch als

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  • Magnesit (Industrieminerale)

    Ende des 19. Jahrhunderts stand Österreich an erster Stelle in der Weltproduktion an Feuerfestprodukten, deren Basis das Industriemineral Magnesit bildet. Heute gehört Österreich neben der Slowakei noch immer zu den Hauptproduzentenländern von Magnesit in Europa und liegt damit an fünfter Stelle in der Weltproduktion.

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  • Kalkstein (Industrieminerale)

    ist in Österreich ein weit verbreiteter Rohstoff für die Baustoffindustrie. Daneben wird auch höherwertiger Kalkstein als Industriemineralrohstoff für die Zementindustrie und als Verschlackungsmittel in der Stahlherstellung genutzt. Von besonderer Bedeutung ist jedoch die Herstellung von Mahlprodukten aus Kalziumkarbonat, die als hochwertiger Füllstoff in der Papier-, Kunststoff- und Farbenindustrie eingesetzt werden und weltweit gehandelt werden.

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  • Eisenglimmer (Industrieminerale)

    bildet aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften - hervorzuheben ist die Blättchenstruktur dieses Minerals - die Grundlage zur Herstellung von hochwertigen Rostschutzfarben.

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  • Eisen und Stahlveredler

    Eisen ist das weltweit meistgebrauchte Metall. Der überwiegende Teil wird zur Herstellung von Stahl eingesetzt.

    Erze des Eisens werden am Steirischen Erzberg gewonnen. Mit der Inlandsproduktion von rd. 2,4 Mio. Tonnen pro Jahr werden rd. 25 Prozent des heimischen Bedarfes gedeckt.

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  • Edelmetalle (Erze)

    Gold wird insbesondere als Währungsreserve gehortet und zu Münzen und Schmuckgegenständen verarbeitet. In der Computertechnik ist Gold für Schaltplatinen unverzichtbar.

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  • Nichteisenmetalle (Erze)

    Nichteisen- sowie Leicht- und Sondermetalle sind unverzichtbare Grundstoffe für die Wirtschaft und können nur zu einem geringen Teil substituiert werden. Blei ist nach wie vor ein unverzichtbarer Einsatzstoff für Akkumulatoren und als Stabilisator in Kunststoffen.

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